Rigi Anzeiger
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Gesamtbundesrat feierte 30 Jahre Rofa mit

Fasnachtsumzug in Root brillierte mit viel Sport

Der Rooter Fasnachtsumzug erlebte mit dem Besuch des gesamten siebenköpfigen Bundesrates eine Premiere. Er trat just nach Tennisspieler Roger Federer und vor zahlreichen anderen bekannten und unbekannten Sportlern auf. Sogar eine Geiss namens Bärli sorgte für Aufsehen.

Vom «Sport-Virus» – dem Motto des Rofa-Zunfmeisters Api I. – schien halb Root angesteckt. Da bediente etwa im Café Müller eine junge Frau im Fitnesslook die Gäste flink und geschwind. Auch Kindergärtler, Schüler und Schülerinnen nahmen sich des zunftmeisterlichen Mottos an, erschienen als Tennisspieler Roger Federer in mehrfacher Ausführung samt Fans oder als Gewichtheber am Umzug. Das Vorleben von Api I. nahm der Sportclub Root auf die Schippe und führte sogar einen Manta mit. Der war auch Namensgeber für die Rooter Cheerleader alias STV-Frauenriege. Olympia-Träume hegten die ebenfalls vom Sport-Virus angesteckten Altzunftmeister mit ihren Frauen. Ein Hit waren die Schteigröbu mit archaischen Fitnessgeräten aus Holz. Lokalkolorit versprühten die Fröschenkorps mit ihrer Staubeiz. Der siebenköpfige Bundesrat samt Standesweibel alias alt Rofa-Zunftmeister Ernst Rigert spazierte am Umzug auch mit. Die Magistraten aus Bundesbern, die aus Anlass des Rofa-Jubiläums erschienen, wurden von der Schnitzergesellschaft Schindellegi verkörpert. Echt war Geiss Bärli, die Papa Moll aus Adligenswil mit sich führte. Belebt wurde der Rooter Fasnachtsumzug von weiteren Sujets und spontanen fasnächtlichen Auftritten auch aus den umliegenden Gemeinden und sogar aus dem Seetal. Die «ufotastische» Guuggenmusig Tröpfeler führte den abwechslungsreichen Zug an, und die «Geisterkönige» der «Rontal Guugger» bildeten den Schluss. Das erste Mal seit Bestehen der Rofa genoss Franz «Frabi» Bisang den farbenprächtigen Umzug als Zuschauer. Er war bis anhin immer als «Schteigröbu» dabei. Ein weiteres Urgestein der Rooter Fasnacht, alt Gemeindepräsident Klaus Peter Schmid, machte heuer als «speakender» Eishockeyspieler eine gute Figur.