Rigi Anzeiger
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Geschäftsführerin verlässt Gemeinde

Ebikon: Wie bereits bekannt, hat nach umfangreichen Vorbereitungen des neuen Geschäftsleitungsmodells Geschäftsführerin Pia Maria Brugger Kalfidis die Gemeinde verlassen.

pd./cek. Wie die Gemeinde Ebikon vergangene Woche mitteilte, hat Gemeindepräsident Daniel Gasser die Verdienste und den grossen Einsatz von Pia Maria Brugger verdankt und erklärt, dass unterschiedliche Beurteilungen bei der Weiterentwicklung der Führungskultur und der Organisation zum Entschluss geführt haben, das Arbeitsverhältnis einvernehmlich aufzulösen. Pia Maria Brugger Kalfidis bekundete, dass sie die anspruchsvolle Aufbauarbeit gern geleistet habe und der Gemeinderat zusammen mit der Geschäftsleitung nun die Weiterentwicklung fortführen wird.

Pia Maria Brugger Kalfidis

Pia Maria Brugger Kalfidis

Wie geht es nun weiter?
Auf Anfrage teilte Gemeindepräsident Daniel Gasser mit, dass die erwähnte Trennung keinen Einfluss auf das Geschäftsleitungsmodell haben werde und führt aus: «Wir sind nach wie vor der Meinung, dass wir gut unterwegs sind. Viele wichtige Reformen und Änderungen wurden bereits umgesetzt, andere stehen kurz vor der Einführung oder Umsetzung. Ebenfalls keinen Einfluss hat die Trennung von der Geschäftsführerin auf geplante Projekte, wie zum Beispiel ‚Zentrum Ebikon stärken‘. Prinzipiell läuft vorläufig alles weiter wie gehabt.» Ferner erläutert Daniel Gassier, dass kurzfristig folgendes geschähe: Stefan Wanner übernimmt als stellvertretender Geschäftsführer per sofort die Verantwortung für die Geschäftsleitung. Roland Baggenstos wird als Gemeindeschreibersubstitut per sofort alle Funktionen des Gemeindeschreibers übernehmen. Zudem werden in den nächsten Tagen und Wochen der Gemeinderat und die Geschäftsleitung alle nicht besetzten Aufgaben erfassen, bündeln und vorläufig zuweisen. Gasser weiter: «Anschliessend werden wir in den Prozess zur Neubesetzung der Stelle einsteigen. Dies wird bestimmt einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir gehen aber davon aus, dass wir im optimalsten Fall frühestens gegen Ende Jahr eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger haben.»