Rigi Anzeiger

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Gestricktes, Holdrios und ein Sonnenanbeter

«Aprés Schii» am Dierikoner Fasnachtsumzug gefeiert

Das Motto «Aprés Schii» des Dierikoner Zunftmeisterpaares Schnidi I. und Martha I. Schnider kam sowohl am Fasnachtsumzug wie auch bei den Zuschauern zur Geltung. Gianfranco Benelli gab als Sonnenanbeter bei bedecktem Himmel noch einen drauf.

Gestrickte Mützen und Winterpullis waren unter dem Publikum zu sichten. Viel Wolle hatte die Gruppe Holdrio verarbeitet, eingesetzt von Kopf bis Fuss. Zu ihnen hätte die «Aprés Schii»-Hütte der «Rusmeler Groppe» gepasst. Vorab startete die 40jährige Guuggenmusig Schlitzäugler mit ihrem Sujet China den Umzug. Allerdings musste ihnen Franco Benelli den Weg frei machen. Der selbständigerwerbende Sonnenanbeter platzierte sich samt Liegestuhl auf der Umzugstrecke, wie es ihm gerade passte. Hin und wieder verteilte er einen Zettel mit einem Auszug aus dem «Dieriker Info», in dem die Bürgerrechtskommission des Gemeinderates empfiehlt Gianfranco und seiner Frau Martha Benelli das Bürgerrecht zu erteilen. Daraus ging hervor, dass Martha Benelli beruflich Schnideri und in der Freizeit Fasnächtleri ist und gerne Musik vor allem von DJ Schnidi hört. Eine Ähnlichkeit mit der Zunftmeisterin der Dörfli-Zunft Dierikon war nur aufgrund des Fotos zu erahnen. Lacher erhielt Gianfranco Benelli für seinen Auftritt am laufenden Band.

Viel Applaus gab es auch für die weiteren Umzugsteilnehmer, wie die kleinen und grossen Schneemänner vom «Drachenäschtli», der Funpark der Pegasus, die Weizen ausstreuenden «Wächter der alten Mühle» von Arcanus aus Udligenswil und «Waldchnörz» der Fafadi Dierikon. Zu viert trugen die «Geischterkönige» der Rontal-Guugger ihren Tambourmajor auf einem Stuhl. Prekär wurde es, als dieser absteigen wollte und der Stuhl in gefährliche Schräglage kam. Er schaffte es dennoch, mit beiden Beinen auf dem Boden zu landen. Natürlich hatten noch weitere Guuggenmusigen ihre Auftritte und das Zunftmeister- und Weibelpaar, verteilte für einmal aus einer Kutsche Orangen. Schnidi I. zündete sich dazu gerne einen Stumpen an.

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