Rigi Anzeiger
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«Gletscherspuren» auf der Seebodenalp

GV der «Arbeitsgemeinschaft Landschaft Küssnacht-Seebodenalp»

Auf der Seebodenalp sollen im nächsten Jahr die Spuren der Gletscher für die Touristen sichtbar gemacht werden. Die diesjährigen Generalversammlung stellte das Projekt «Gletscherspuren» vor.

Präsident Fritz Stocker führte zügig durch die statutarischen Geschäfte. Der Vorstand wurde für weitere zwei Jahre bestätigt, so Fritz Stocker als Präsident, Edgar Gwerder als Kassier, Josef Käslin als Aktuar, Urs Keller jr. für die Homepage, Lenz Lothenbach und Conradin Zahno als Beisitzer.

Kassier Gwerder bedauerte, dass der Bezirksrat nicht mit einem grösseren Beitrag den Bau einer öffentlichen WC-Anlage auf der Seebodenalp schon in diesem Jahr zur Ausführung verhalf. Der Vorschlag für eine WC-Anlage kam aus der «Bezirksrätlichen Kommission Seeboden» und war als Sofortmassnahme gedacht. Wolfgang Ulrich von der Korporation präzisierte jedoch, dass das eigentliche Hindernis in der noch nicht bereinigten Zonenplanung auf Seeboden sei.

Dafür schlug der Kassier einen grösseren Beitrag zur Verwirklichung des Projektes «Gletscherspuren» vor. Präsident Stocker hatte Kantonsförster Theo Weber als Projektleiter zur Versammlung eingeladen, um das Projekt vorzustellen. Einleitend erklärte Weber schmunzelnd, dass er als Vorsteher für das «Amt für Wald und Naturgefahren» nicht nur für den Wald, sondern auch für die Prävention und die Auswirkungen von Naturgewalten zuständig sei. Dazu seien in den letzten Jahren noch die Wanderwege gekommen. Natürlich seien dies schöne Aufgaben; denn wir würden in einer wirklich wunderbaren Wanderlandschaft leben. Dessen war man sich früh bewusst, wie die alten Fotos von den Hotelpalästen auf Rigikulm, Rigikaltbad, Klösterli und Scheidegg zeigen. Über 1700 Betten standen gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts für Gäste aus aller Welt bereit, für einen durchschnittlichen Aufenthalt von erstaunlichen drei Wochen.

Der Moorsee im «Hinteren Boden» der Seebodenalp. Im Hintergrund die Alp Ruodisegg

Wandern auf der Gletschermoräne

Auch die Seebodenalp entwickelte sich zusehends. So wurden jüngst eine schattenspendende Baumallee von der Seilbahnstation bis zur Ruodisegg realisiert, der kleine attraktive Moorsee ausgehoben und die Bäche saniert.

Nun soll im nächsten Jahr das Projekt «Gletscherspuren» verwirklich werden. Fünf bis sieben Schautafeln sollen auf die Spuren der gewaltigen Eiszeiten hinweisen. Das bekannteste Zeugnis der Vergletscherung ist der «Albert Heim Stein». Der Panoramaweg verläuft auf der langgezogenen Gletschermoräne mit der prächtigen Aussicht auf das Mittelland. Geologe Conradin Zahno wies anhand einer Ansicht von der Allmig zur Rigi auf weitere Spuren der Gletscher hin. Die Kiesgruben, die verschieden leichten Anhöhen, der Verlauf der Bäche sind die augenfälligsten Merkmale.

Ein grosser Anteil der Projektkosten wird vom Kanton übernommen. Der Verein AG LKüS wird sich mit einem namhaften Betrag daran beteiligen und hofft auch auf Unterstützung von Seiten des Bezirks.

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