Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Graziöse Pianistin und seltene Töne

Meggen: In den Genuss hochstehender Klassik kamen die Zuhörer am Jahreskonzert der Stiftung für junge Musik- talente.

cek. Sie konnte verzaubern, die mehrfache Wettbewerbsgewinnerin und Preisträgerin 2014/2015 der Stiftung für junge Musiktalente Meggen: Aimi Sugo. Graziös und anmutend spielte sie auf dem Flügel. Ihre Hände schienen über die Tastatur zu schweben. Mit unerklärbarer Leichtigkeit entlockte sie perlende Töne dem Piano und verlieh Frédérics Chopin‘s Klavierkonzert No. 2 f-Moll op. 21 eine neue Frische. Das Publikum würdigte Sugos Können mit begeister- tem Applaus. Sie verdankte das mit ei- ner graziösen Zugabe. Ungewohnt, wenn ein Kontrabassist tonangebend während eines Konzertes ist. So im Fall von Wi- told Moniewski aus Polen, dem zweiten Preisträger 2014/2015 der Stiftung für junge Musiktalente Meggen. Zuweilen faszinierte, wie er auf hingebungsvolle Art das Spiel auf seinem Instrument im Konzertstück D-Dur Nr. 1 von Franz Anton Hofmeister an vorderster Front beherrschte. Getragen wurden die beiden Preisträger hervorragend durch das Lucerne Chamber Orchestra. Das wiederum bot dem Publikum weitere musikalische Hochgenüsse mit Kompositionen von Maurice Ravel und Dag Wirèn.

Talent 1

Aimi Sugo verzauberte das Publikum.

Die Konzerte der Stiftung für junge Musiktalente Meggen sind sympathisch, weil sie klassische Musik in einem Raum von überschaubarer Grösse erleben lassen.

Ein solches findet auch mit der Matinée vom kommenden Samstag, ab 26. April, ab 10 Uhr, in der St. Charles Hall in Meggen statt. Dann treten die Preisträger 2015/2016 der Stiftung, nämlich der Posaunist Alexis Lavoie Lebel und die Harfenistin Joanna Thalmann auf.