Rigi Anzeiger
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Grossartige Matinée mit jungen Musiktalenten

Meggen: Die Stiftung für junge Musiktalente unter dem Konzertmanagement des Kulturvereins Meggen hat Musikliebhabern mit dem Auftritt zweier junger Musiktalente in der Villa St. Charles Hall einen genussreichen Sonntagmorgen ermöglicht. Trompete und Oboe waren als Soloinstrumente angekündigt.

jp. Wenn sich die Gelegenheit bietet, mit einer Ode an die Musik in einem besonderen Umfeld in den Sonntagmorgen einzusteigen, kann dies besondere Glücksgefühle wecken. Diese Chance ermöglicht alljährlich einmal die Stiftung für junge Musiktalente. Das Ambiente ist einzigartig: der Wienersaal der Villa St. Charles Hall. Junge Musiktalente, die bereits Auszeichnungen erhalten haben und sich weitere Ziele setzen, stehen als Preisträger oder Preisträgerin der Stiftung für junge Musiktalente im Mittelpunkt einer Matinée.
Monika Schmid, Vorstandsmitglied des Kulturvereins und Moderatorin der Matinée verstand es, mit ihrer Begrüssung und Einführung in das Programm eine feierliche Stimmung zu verbreiten. Als Erstes stellte sie die Preisträgerin Morgane Grandjean vor, der als hochbegabter Trompeterin ein Soloauftritt in Meggen ermöglicht wurde. Den Auftakt bildete das Werk von Arthur Honegger: Intrada pour Trompette en UT et piano. Bereits der erste Auftritt überzeugte in seiner Virtuosität, auch mit der einfühlsamen, meisterhaften Klavierbegleitung von Mertol Demirelli. Einen Kontrast dazu bildete das Stück «Paths» für Trompete solo des Japaners Toru Takamitsu: eine Mischung von Klang und Stille, wobei sich die Ruhe förmlich auf die Zuhörerinnen und Zuhörer auswirkte. Es war mäuschenstill im Wienersaal. Mit dem Spielen der Rhapsody in Blue von George Gershwin, einer Bearbeitung für Trompete und Klavier, lief das junge Talent zu einer begeisternden Form auf. Mit bemerkenswerter Technik meisterte sie rasche Passagen und liess den eher kleinen Wienersaal in eine Klangfülle tauchen. Die Zuhörerschaft gab der souverän auftretenden Morgane Grandjean einen kräftigen Applaus mit auf den Weg.
Als zweiter Preisträger trat der in Luzern aufgewachsene Salomo Schweizer mit der Oboe in den Mittelpunkt. Als erstes Werk interpretierte er die Sonate in c-Moll von Antonio Vivaldi, am Klavier begleitet von Mathias Clausen. Salomo Schweizer meinte dazu: «Die Sonate in c-Moll gehört zum Repertoire eines Oboisten. Die schnellen Sätze erfordern hohe Fingerfertigkeit und gehen mit einer zur damaligen Zeit üblichen Barockoboe ohne Klappen an die Grenze des Spielbaren. Daher liegt die Vermutung nahe, dass diese Sonate auch zur Zeit Vivaldis auf der Violine gespielt oder sogar zuerst für dieses Instrument komponiert wurde.» Das einfühlsame Spielen der vier Sätze Adagio – Allegro – Andante – Allegro wurde mit kräftigem Beifall quittiert. Dann folgten zwei Romanzen von Robert Schumann. Innige Musik. Den Schlusspunkt der Matinéé bildete die Sonate für Oboe und Klavier von Francis Poulenc mit den Sätzen Elégie, Scherzo und Déploration. Auch hier zeigte der junge Luzerner eine meisterhafte Leistung.
Der Auftritt der beiden jungen Musiktalente war begeisternd und gab dem frühlingshaften Sonntagmorgen eine besondere Note.

Preisträger Salomo Schweizer

Preisträger Salomo Schweizer

Preisträgerin Morgane Granjean

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