Rigi Anzeiger
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Günstiger Wohnraum für verschiedene Generationen

Baurechtsverträge für Kreuzmatte und Kreuztrotte Meggen unterzeichnet

Die Gemeinde Meggen gibt die Kreuzmatte mit der Kreuztrotte den beiden Megger Wohnbaugenossenschaften im Baurecht ab. Die Verträge sind unterzeichnet.

Über das Areal Kreuzmatte erstellte Nutzwertanalysen haben gezeigt, dass die Abgabe des Grundstücks Kreuzmatte inklusive Trottengebäude im Baurecht die Bestvariante darstellt. Am 28. August 2014 haben der Gemeinderat und die beiden Wohnbaugenossenschaften lbgm (Liberale Baugenossenschaft) und wbgm (Wohnbaugenossenschaft Meggen) die Baurechtsverträge unterzeichnet. Die beiden Baugenossenschaften werden auf dem seeseitigen Teil der Parzelle zwei Mehrfamilienhäuser für preisgünstigen Wohnraum mit je 13 Wohnungen erstellen. Das unter kantonalem Denkmalschutz stehende Trottengebäude wird künftig gewerblich genutzt. Damit diese Bauvorhaben rechtlich sauber abgegrenzt werden können, sind drei Baurechtsverträge notwendig. Analog dem preisgünstigen Wohnraum auf Sentibühl wurde pro Mehrfamilienhaus der beiden Genossenschaften ein selbstständiges Baurecht errichtet. Zudem wird ein drittes Baurecht für die Kreuztrotte notwendig.
Vertragspartner der Gemeinde für das dritte Baurecht ist die Einfache Gesellschaft Kreuztrotte, bestehend aus den beiden Genossenschaften. Alle drei Baurechte werden auf 100 Jahre abgeschlossen.

Sanierung der Trotte
Mit der Sanierung der denkmalgeschützten Trotte müssen durch die Einfache Gesellschaft entsprechende Investitionen getätigt werden. Aus diesem Grund haben die Wohnbaugenossenschaften einen Businessplan mit Nutzungs- und Betriebskonzept erstellt. Dieser zeigt auf, dass durch die Gemeinde eine gewisse Anschubfinanzierung notwendig wird, damit alle Investitionen selbsttragend sind. Der Gemeinderat beabsichtigt, der Einfachen Gesellschaft Kreuztrotte ein zinsloses Darlehen zu gewähren. Dieses beträgt 1,6 Mio. Franken und ist innerhalb von 50 Jahren gleichmässig zurückzuzahlen.
«Mit der jetzigen Lösung hat sich auch die Ausgangslage betreffend Abstimmung komplett geändert. Die ursprünglich geplanten Investitionen von rund drei Millionen Franken werden hinfällig. Mit dem rückzahlbaren Darlehen von 1,6 Mio. gibt es für die Gemeinde und die beiden Genossenschaften eine win-win-Situation. Deshalb hat der Gemeinderat entschieden, dieses Darlehen im Rahmen der Budgetgemeindeversammlung vom 1. Dezember 2014 dem Stimmbürger als Sonderkredit vorzulegen», hält der Gemeinderat in einer Mitteilung fest.