Rigi Anzeiger
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Gut gelaunter Souverän in Küssnacht

Überwältigende Zustimmung für «Sunnehof»-Pläne

Mit Ja-Mehrheiten von über 80 Prozent sagten die Küssnachterinnen und Küssnachter Ja zu Verpflichtungskrediten von über 28 Millionen für Aus- und Neubauten im «Sunnehof – das Zuhause im Alter».

Zwei Verpflichtungskredite legen die finanzrechtliche Basis für die Erweiterung des «Sunnehof – das Zuhause im Alter» in Immensee. Für gut 21 Millionen soll das Hauptgebäude erweitert, saniert und mit Parkplätzen ausgestattet werden. Zu dieser Vorlage sagten die Stimmenden (Stimmbeteiligung 51,3 Prozent) mit 3297 zu 764 Ja. Ein Kredit von 7,61 Millionen für den Neubau von «Wohnhaus B» beim Sunnehof wurde mit 3332 zu 723 ebenso deutlich angenommen. Mit diesen klaren Entscheiden stehen nun die Finanzen für die Erweiterung im «Sunnehof – das Zuhause im Alter» zur Verfügung. Im Hauptgebäude wird das Angebot an stationären Plätzen von jetzt 60 auf neu 80 erhöht. Im Erweiterungsbau zum Hauptgebäude wird neu auch eine Abteilung für stationäre Demenzpatienten eingerichtet. Neben dem Hauptgebäude ist ein Neubau, das Wohnhaus B, mit weiteren 20 Alterswohnungen erstellt. Damit trägt der Bezirk dem wachsenden Bedarf an Alterswohnungen mit Dienstleistungsangebot Rechnung.

Deutlich, mit Zweidrittel-Mehrheit (2688 zu 1269), stimmten die Küssnachterinnen und Küssnachter der Zonenplan-Änderung im Fänn zu. Im Gespräch ist dort die Ansiedlung eines medizinaltechnischen Zentrums mit rund 1000 Arbeitsplätzen. Die Einzonung bisherigen Landwirtschaftslandes in die Industriezone soll zudem Raum für weitere wertschöpfungsintensive Firmen schaffen.

Keine Gefolgschaft fand die Einzelinitiative, die Einbürgerungen in der Kompetenz der Bezirksgemeinde belassen wollte. Die Initiative wurde mit 2098 Nein gegen 1661 Ja abgelehnt.