Rigi Anzeiger
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Heftige Debatte über Firmensteuern

Luzern: Befürworter und Gegner von höheren Unternehmenssteuern schenkten sich am Podium in Luzern nichts. Für die Befürworter ist die Steuerstrategie gescheitert, für die Gegner die beste Vorbereitung für die Unternehmenssteuer III des Bundes.

pd./ju. 130 Personen liessen sich an einer öffentlichen Veranstaltung der AWG Kanton Luzern über die aktuelle Luzerner Steuerpolitik informieren. Dazu gehört die Kernfrage, ob die Tiefsteuerstrategie für Unternehmen weitergeführt werden soll oder nicht. Am 25. September entscheiden die Stimmberechtigen des Kantons Luzern über die Volksinitiative «Für faire Unternehmenssteuern.» Sie verlangt eine Erhöhung der Unternehmenssteuern – und würde somit ein Ende der aktuellen Tiefsteuerstrategie bedeuten.

Regierungspräsident Marcel Schwerzmann erläuterte, dass die drei Steuergesetzrevisionen 2005, 2008 und 2011 natürliche und juristische Personen entlastet hätten. Seither steigen die Zahl der Unternehmungen und die Erträge von juristischen Personen. Diese Strategie dürfe man nicht voreilig aufgeben, was auch Nationalrat Leo Müller befand.

Was spricht gegen Einnahmen?
Unter der Leitung von Jérôme Martinu, Chefredaktor Neue Luzerner Zeitung, kreuzten Befürworter und Gegner die Klingen. Für die Kantonsräte Giorgio Pardini (SP) und Miachel Töngi (Grüne) ist die aktuelle Steuerstrategie «gescheitert». Überall fehle Geld, also würden zusätzliche Einnahmen gebraucht. SVP-Kantonsrat Armin Hartmann als Gegner zweifelt an der Initiative. Grund: Die grössten 100 Firmen kämen für 50 Prozent der Steuereinnahmen auf. Unternehmer Roland Vonarburg, Präsident des Gewerbeverbandes, votierte für weitere Sparmassnahmen. «Es wird noch nicht echt gespart, es wird einfach weniger ausgegeben.»

Gut gelaunt nach harter Debatte, von links: Armin Hartmann, Kurt Bischof, Roland Vonarburg, Leo Müller, Josef Wyss, Marcel Schwerzmann, Michael Töngi, Jérôme Martinu und Giorgio Pardini. Bild Ottilia Scherer

Gut gelaunt nach harter Debatte, von links: Armin Hartmann, Kurt Bischof, Roland Vonarburg, Leo Müller, Josef Wyss, Marcel Schwerzmann, Michael Töngi, Jérôme Martinu und Giorgio Pardini. Bild Ottilia Scherer

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