Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Hundsrügger Schafsmassaker bleibt ungeklärt

Ebikon: DNA-Analyse erfolglos

Die Hoffnung auf eine Klärung des Falls hat sich vorderhand zerschlagen. Der Hund, der als «Täter» des Schafsmassakers auf dem Hundsrügge bei Ebikon vermutet wird, konnte noch nicht identifiziert werden.

«Es war grausam», zitierte die Zentralschweiz am Sonntag Bauer Werner Lisibach, der das Massaker im Schafgehege entdeckt hatte. Die Schafe hätten versucht, wegzurennen. Einige blieben im Weidezaun hängen und wurden in die Schenkel gebissen. Ein Tier verendete, 14 weitere mussten abgetan werden. Der Verdacht fiel von Anfang an auf einen wildernden Hund.

Die Luzerner Polizei konzentrierte ihre Ermittlungen auf diese Spur. Sie führte umfangreiche Einvernahmen durch. Im Visier der Ermittler bleibt weiterhin ein Hundehalter aus der Umgebung. Der allerdings bestreitet, dass sein Hund die Schafe gerissen hat. Die Polizei hat dem verdächtigen Hund DNA-Proben abgenommen und sie vom Institut für Rechtsmedizin in Zürich mit Spuren an gerissenen Schafen vergleichen lassen. «Dabei wurde aber keine Übereinstimmung festgestellt», erklärt Polizeisprecher Kurt Graf. Das bedeute aber nicht, dass es nicht eben doch der verdächtige Hund gewesen sein könne. Die DNA-Spuren des Angreifers könnten auch umständehalber nicht mehr am Opfer feststellbar sein. «Eine erfolgreiche DNA-Analyse hätte Klarheit verschafft und eine Überführung ermöglicht», meint Graf. Weil das nun aber nicht der Fall sei, gingen die Ermittlungen weiter. Der Fall sei somit noch nicht abgeschlossen.