Rigi Anzeiger
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«Ich bin mit Abstand die Älteste»

Nicole Birrer aus Root will Miss Zentralschweiz 2014 werden und hat zumindest einen Vorsprung

Wenn am 19.September im Krienser Pilatus-Markt zehn sympathische junge Frauen um den Titel Miss Zentralschweiz 2014 lächelnd über den Laufsteg stöckeln, ist auch eine Rooterin darunter. Nicole Birrer ist 24, ledig, ungeschieden, kinderlos und hoffnungsvoll.

Nicole Birrer aus Root will Miss Zentralschweiz werden.

Nicole Birrer aus Root will Miss Zentralschweiz werden.

Und genau alle diese Voraussetzungen müssen die Miss Zentralschweiz Kandidatinnen mitbringen. Gut – mindestens 168 cm hoch sollten sie auch noch sein. Und nicht älter als 25 Jahre. Das passt gerade noch für die kaufmännische Angestellte aus Root, die noch bei ihren Eltern wohnt. «Dieses Jahr ist meine letzte Chance mitzumachen», lächelt Nicole Birrer. Im vergangenen Jahr weilte sie zugunsten ihrer Französischkenntnisse im Welschland und war somit aus vernünftigen Gründen verhindert. Und zuvor war der Appetit auf einen Schönheitsköniginnen-Titel offenbar noch nicht vorhanden. Was beflügelt sie denn nun, sozusagen in letzter Minute am Contest mitzumachen? «Ich will mich weiter entwickeln. Nicht stehen bleiben. Und so ein Wettbewerb verleiht mir die Motivation, an mir selbst zu arbeiten», verrät sie. Die grössere Herausforderung sind wohl die Stöckelschuhe. «Die Absätze müssen mindestens 8cm hoch sein», verrät Nicole, die sowohl beruflich im Büro, als auch in der Freizeit am liebsten flache Schuhe trägt. Aber nur keinen Stress: Das scheinbar mühelose Gehen mit dem männerbetörenden Hüftschwung wird den Miss-Kandidatinnen in den kommenden Wochen noch in mehreren Trainings vermittelt. Und was steht sonst noch auf dem «Trainingskalender»? «Kommunikationstraining, Fotoshootings, Choreographietraining und Promoauftritte», zählt die junge Rooterin auf.

Gutes Klima unter den Kandidatinnen
Mit 25 Jahren ist sie die Älteste der diesjährigen Kandidatinnen. «Mit Abstand», betont sie. Als die Seniorin der Truppe fühlt sie sich aber dennoch nicht. «Überhaupt herrscht ein sehr gutes Klima in der Gruppe. Von Neid und Eifersucht ist nichts zu spüren», lobt sie. Und sie selbst ist auch keine überkandidelte Diva. «Ich bin in erster Linie eine Frohnatur», sagt sie über sich selbst. Und was gefällt ihr besonders an ihrem Aussehen? Immerhin geht es um eine Schönheits-Konkurrenz. «Ach ich weiss nicht…» wehrt die Rooterin bescheiden ab. Na denn eben umgekehrt: Mit welchen ihrer Äusserlichkeiten ist sie unzufrieden? Auch darauf kommt keine Antwort. So bescheiden und uneitel? Hat Nicole Birrer damit überhaupt eine Chance auf dem Laufsteg der optischen Genüsse? «Ich glaube schon. Auf jeden Fall habe ich die Absicht, den Titel zu gewinnen», sagt sie gelassen. Und wenn sie das schafft, nimmt sie automatisch an der Wahl um den Miss Schweiz Titel teil. «Auch das würde mir Spass machen», sagt die hübsche Rooterin mit den grünen Augen und dem scheinbar sanften Wesen. Apropos sanftes Wesen: Zu ihren Hobbys zählt neben Skifahren, Kino- und Restaurantbesuchen auch Schattenboxen. «Das ist ein Fitnesstraining in der Gruppe mit einem Bewegungsmuster, das aus dem Boxsport stammt. Mit Boxen hat es überhaupt nichts zu tun», beruhigt die Miss-Zentralschweiz Kandidatin.