Rigi Anzeiger
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Im Plus dank Landverkauf

Root: Wenige Wortmeldungen gab es an der Gemeindeversammlung, an der das Budget mit Ertragsüberschuss und weitere Traktanden behandelt wurden.

Zum letzten Mal befand die Gemeindeversammlung in Root über Einbürgerungsgesuche, die von Gemeindepräsident Heinz Schumacher am Dienstagabend vorgetragen wurden.

Zum letzten Mal befand die Gemeindeversammlung in Root über Einbürgerungsgesuche, die von Gemeindepräsident Heinz Schumacher am Dienstagabend vorgetragen wurden.

cek. An der von rund 71 Rooterinnen und Rooter besuchten Gemeindeversammlung vom Dienstagabend, würdigte Gemeindepräsident Heinz Schumacher zuerst den im Oktober verstorbenen, ehemaligen Gemeindeammann Franz Sidler. Anschliessend hielt Schumacher Rückblick auf ein arbeits- und ereignisreiches Jahr, nannte als Meilensteile die Eröffnung der Renergia, den Baustart des Fernwärmenetzes und die Verbesserung des Rooter Ortsbildes. Bei den eigentlichen Traktanden widmete sich Gemeindeammann James Sattler zuerst dem Aufgaben- und Finanzplan der Jahre 2016 bis 2020 und meinte: «Es gelingt uns, das Gleichgewicht des Finanzhaushaltes zu halten, aber nur wenn wir das Land im Oberfeld verkaufen können.» Dieser Landverkauf soll im kommenden Jahr über die Bühne gehen und der Gemeinde Root einen Buchgewinn von 9 Millionen Franken bescheren. Sechzig Prozent dieses Betrages will der Gemeinderat nachhaltig für Projekte einsetzen, zehn Prozent, um bis 2021 die höheren Beiträge an den Finanzausgleich zu liefern und 30 Prozent zur allfälligen Deckung zukünftiger Aufwandüberschüsse. Mit dem Landverkauf rechnet Root für das kommende Jahr mit einem Ertragsüberschuss von 2,8 Millionen Franken. Ansonsten würde das operative Ergebnis ein Minus von 1,25 Millionen Franken aufweisen.

Einige Erneuerungen
Über vier Millionen Franken will Root im kommenden Jahr investieren. So sollen Erneuerungen im Gemeindehaus umgesetzt werden. Dabei kommt der Gemeinderat auch einem Wunsch der Bevölkerung nach, dass Gespräche, die eine gewisse Diskretion abverlangen, nicht mehr am Schalter, sondern in einem Sitzungszimmer stattfinden sollen. Investiert wird auch in ein neues Tanklöschfahrzeug für die Feuerwehr und in die Erneuerung der Strassenbeleuchtung. Die Versammlung segnete das Budget einstimmig ab. Einigkeit herrschte auch bei den reglementarischen Anpassungen, die im Zuge der Einführung des neuen Führungsmodells im 2016 gemacht werden mussten. Diese betrafen die Zuständigkeiten des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung sowie die Delegation von Rechtsetzungsbefugnissen an den Gemeinderat. Auch die Bestimmung der externen Revisionsstelle und die Rechnungsablage zu den Werterhaltungsablagen in den Schulanlagen hiessen die 71 anwesenden Rooterinnen und Rooter gut. Lediglich eine Enthaltung gab es bei der Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an elf Personen. Dieser Akt fand zum letzten Mal an einer Gemeindeversammlung statt, denn künftig wird eine Einbürgerungskommission über die Gesuche befinden.