Rigi Anzeiger
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In Risch steht eine Bruchbude von einem Hotel

Risch-Rotkreuz: Das Hotel del Aldaco bei Lugano gleicht einer Bruchbude und dient als Kulisse für das amüsante Lustspiel «Au das no!»  der Theaterlüüt.


cek. Eine Dame betritt den Zuschauerraum im Zentrum Dorfmatt. Wie früher die Bediensteten in Herrenhäusern trägt sie Spitzenhäubchen und weisse Schürze, parliert in deutsch-italienischer Sprache. «Ich will nicht genannt werden», wünscht sie zwar, doch gerade sie sorgt quasi als Vorspann für die ersten Lacher. Das erste schauspielerische Talent ist danach beim Präsidenten Jonas Morach auszumachen, der sich in der Begrüssungsrede äussert scheu und zurückhaltend gibt.

Schock und keusch

Madelaine und Peter Feller (Gilbert Gradinger und Sonja Henseler) haben sich das Hotel del Lago in Aldaco bei Lugano gekauft, und das ist alles andere als in gutem Zustand. In Alberto Cavallo (brillant: Peter Loetscher) haben sie einen Portier, der lieber Siesta macht als tatkräftig anpackt. Trotzdem sieht man ihn alle Unannehmlichkeiten aus dem Wege räumen und ständig kesselweise Wasser schleppen, denn solches gibt es im Bad des Zimmers mit der Nummer 9 nicht. Ausgerechnet dieses wird versehentlich zweimal vermietet. An den Immobilienverkäufer Martin Schock (sehr überzeugend: Roli Ernst) und Annemarie Keusch (Pamela Haas), die ihren Martin – allerdings mit Nachnamen Nägeli – zurückerobern will. Derselbe (löst von Anfang an Lacher aus: Nino Fiannaca) ist fest entschlossen, nach der Enttäuschung mit seiner Freundin, ins Kloster zu gehen. Schwester Margrit (Cécile Arnosti) vom Kloster Maria Hilf will ihren Schützling aufsuchen und trifft zuerst auf Martin Schock. Der wiederum hat eine ganz andere Dame erwartet. Peinlich ist, dass dann auch noch Schocks Frau Miriam (Trix Anderhub), ihren Gatten flagranti im Bett mit einer anderen erwischt.

Immobilienmakler Martin Schock ist mit allen Wassern gewaschen, steckt die süssen Präsentli des Hotels ein, um sie dann anstelle von Trinkgeld dem Personal zu geben. Als er ein Geschäft mit Leo Steiner (Alex Holubetz) abschliesst, dekantiert Putzfrau Maria Presto (köstlich: Susanna Bamert) den Rotwein auf sehr kuriose Art und Weise. Maria Presto  kredenzt den feinen Tropfen zudem erst nach zigfachem Schütteln. Krachen tut’s in «Au das no!» des öfteren, so wenn die Rückwand des Schrankes wegbricht. Die turbulente Komödie beinhaltet auch ein Verwirrspiel und Martin Schock sieht sich selbst als Geschockten. Rauchig und knallig wird’s am Schluss.

So öffnet nur Putzfrau Maria Presto (Susanne Bamert) eine Weinflasche.

So öffnet nur Putzfrau Maria Presto (Susanne Bamert) eine Weinflasche.

Hotelier Peter Feller (Gilbert Gradinger) geht mit Alberto Cavallo (Peter Loetscher) keinesfalls zimperlich um.

Hotelier Peter Feller (Gilbert Gradinger) geht mit Alberto Cavallo (Peter Loetscher) keinesfalls zimperlich um.

Martin Nägeli (Nino Fiannaca)  platzt ins Zimmer.

Martin Nägeli (Nino Fiannaca) platzt ins Zimmer.

Weitere Aufführungsdaten
«Au das no!» ist das 25. Stück, das die Theaterlüüt Risch Rotkreuz an folgenden Tagen aufführen: Zentrum Dorfmatt, Rotkreuz
Samstag, 18. und 25. April,
Dienstag, 21. April,
Mittwoch, 22. April,
Freitag, 25. April, jeweils ab 20 Uhr,
sowie am
Sonntag, 19. April ab 17.00 h.

Vorverkauf:
www.theater-rotkreuz.ch und
Drogerie Schilliger, Rotkreuz,
Tel. 041 790 11 14.

Text & Bilder cek

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