Rigi Anzeiger
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Instrumente ausprobieren

Ebikon: Einstecken, austesten, Spass haben: Mit dem Digital Floor setzt Musik Hug in Ebikon auf ein neues Kundensegment.

Henrik Belden (l.) schätzt die fachkundige Beratung von Roman Krasniqi. Bild Emanuel Ammon

Henrik Belden (l.) schätzt die fachkundige Beratung von Roman Krasniqi. Bild Emanuel Ammon

Das Vergnügen beginnt gleich im Erdgeschoss: Im Digital Floor der neuen Musik Hug Filiale in Ebikon werden sich vor allem die jungen Kunden wohlfühlen, die mit Pop, Rock, Hip Hop und Beats aufgewachsen sind und nun Lust haben, selber Sound zu machen. Elektrische Gitarren, Synthesizer, Effekte und Zubehör, elektronische Schlagzeuge und allerhand Geräte für das Homerecording sind da, um begutachtet und ausprobiert zu werden.

Harte Riffs
Aber auch ein arrivierter Musiker wie der Luzerner Singer Songwriter Henrik Belden, den wir für einen Augenschein eingeladen haben, zeigt sich angetan. Schon hat er eine Fender Telecaster von der Wand genommen, das Kabel in einen Marshall Verstärker gesteckt und ein paar harte Riffs angeschlagen. Er grinst: «Ich spiele zwar mehr akustische Gitarre, aber hier bekomme ich direkt Lust, mal wieder eine härtere Kante zu geben.»
Dann macht er einen Abstecher zu den elektronischen Drums, die man über Kopfhörer spielen kann. «Was ist denn hier die gröbste Maschine?» will Henrik Belden wissen, bevor er sich hinter ein Set setzt und zu spielen beginnt. Er grinst.
«Immerhin ist das Schlagzeug das einzige Instrument, das ich mal gelernt habe.»

Spielt jemand E-Drums, hören Aussenstehende nur ein Klöppeln, der Schlagzeuger hingegen hat über den Kopfhörer den vollen Sound. Wenn er will, ein ganzes Orchester. Belden, der seine Karriere als Schlagzeuger bei der Rockband «Main Verve» begonnen hatte, ist schon eingetaucht. Er spielt und nickt zum Groove.

Fachberatung
Verantwortlich für den Digital Floor und die Zupfabteilung ist Roman Krasniqi. Er ist selber Musiker, spielt Gitarre und Schlagzeug («Tunica Dartos», «Hanter Dro» u.a.) und kennt sich aus in der digitalen Klangwelt. Er nimmt den Job als Fachberater ernst und geht auf die Kundenbedürfnisse ein. «Ich sehe mich nicht einfach nur als Verkäufer, der unbedingt ein Produkt absetzen will», sagt Krasniqi. Er weiss viel über die Instrumente und ihre Eigenheiten und ist ambitioniert, den Kunden etwas zu bieten, sofern sie es wollen.

Seltene Gitarren
Das Angebot im Digital Floor zeigt bereits eine eigene Handschrift. «Wir möchten neben den Standardmodellen auch Instrumente im Geschäft haben, die man nicht überall bekommt.» So können neben der roten Rickenbacker auch sogenannte Signature- und Custom-Modelle von bekannten Rockmusikern getestet werden.
Da ist zum Beispiel die ES-335 von Foo Fighters-Gitarrist Dave Grohl, von denen es weltweit nur 200 gibt. Aber auch Gitarren, wie sie Robby Krieger (The Doors) oder Gary Clarke jr. spielen, sind bei Musik Hug zu finden. Auch die eher seltenen Modelle von Vigier sind vertreten. Und wer sich für Verstärker interessiert, findet neben klassischer Kost auch spezielle Modelle wie einen Marshall Handwired oder den Fender Bassman.

Angebot ausgebaut
«Die Elektronik ist heute zu einem eigenen Fach geworden. Das hat uns als traditionelles Musikhaus veranlasst, auch dieses Gebiet kompetent abzudecken», begründet Thomas Widmer, Geschäftsleiter Musik Hug Ebikon, den gezielten Ausbau in diesem Bereich. Zum Angebot gehören auch elektronische Harfen, elektronische Pianos oder die «silent instruments». Nach wie vor im Hauptangebot führt das Traditionsunternehmen Flügel, Klaviere und weitere Tasteninstrumente – erhältlich auch mit E-Zusätzen.
Henrik Belden hat seine Tour beendet. Er zeigt sich angetan, vor allem auch vom Know How des Verkäufers. «Egal, zu welchem Instrument man etwas wissen will, er weiss Bescheid.» Und, fügt er an: «Wenn man in einem Musikhaus Instrumente ausprobieren und sich beraten lassen will, muss man sich wohlfühlen. Das ist am wichtigsten. Und das ist hier gegeben.» Pirmin Bossard

 

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