Rigi Anzeiger
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Internet anstelle vom Bring- und Holtag

Gemeinde Ebikon verzichtet auf den Bring- und Holtag

Die Gemeinde Ebikon organisierte bis 2013 einen Bring- und Holtag für Gegenstände. Die Nachfrage ist aufgrund von zahlreichen Internetplattformen stetig gesunken. Auch zu ungehaltenen Reaktionen kam es.

Beim Bring- und Holtag konnte die Bevölkerung von Ebikon nicht mehr verwendete, funktionstüchtige Gegenstände vorbeibringen. Wer für einen abgegebenen Gegenstand Verwendung hatte, holte diesen ab. Der Bring- und Holtag mutierte in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem kostenlosen Entsorgungstag. 2013 entsorgte die Gemeinde Ebikon Material für 4000 Franken.

Ungehaltene Reaktionen
Beim Bring- und Holtag haben die Mitarbeiter des Werkhofs nur funktionstüchtige Gegenstände entgegengenommen. Nicht funktionstüchtige Gegenstände konnten gegen eine Gebühr vor Ort entsorgt werden. Diese Trennung hat mehrmals zu ungehaltenen Reaktionen von Personen geführt. Viele angenommene und funktionstüchtige Gegenstände fanden keine Abnehmer. Die Entsorgungsgebühren hat die Gemeinde Ebikon übernommen.

Verkauf im Internet
Die Planungs-, Umwelt- und Energiekommission (PUEK) hat aufgrund der niedrigen Holnachfrage, der hohen Entsorgungsgebühren sowie der ungehaltenen Reaktionen über eine weitere Durchführung beraten. Die PUEK war mehrheitlich der Meinung, dass es nicht Aufgabe der Gemeinde ist, die Entsorgung im Rahmen eines Bring- und Holtages zu organisieren. Weiter gibt es im Internet genügend Anbieter für den Handel von Gegenständen. Die PUEK hat dem Gemeinderat die Empfehlung unterbreitet, auf den Bring- und Holtag zu verzichten. Der Gemeinderat ist der Empfehlung gefolgt und hat den Entscheid gefällt, dass diese Dienstleistung 2014 eingestellt wird.