Rigi Anzeiger
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Inwiler Zunftmeisterpaar für einen Tag

Musikgesellschaft mit 100 Meter langer Nummer an der Dörflifasnacht

Da staunten am Umzug der Eibeler Dörflifasnacht die Zuschauer über den Auftritt eines Zunftmeisters-Paares. Lokale Themen gab’s auch zu sehen. 100 Meter lang war zudem die Umzugsnummer der Musikgesellschaft Inwil.

Mit «Neon, Dance und Disco-Shit» starteten die Säulischränzer Eibu den Umzug an der Eibeler Dörflifasnacht. Als Häxe, Märlifiguren und Fliegen zeigten sich die Kleinen von ihrer kreativen Seite. Welch ein Zufall, dachte sich so mancher Zuschauer, als die Landjugend Seetal den Landkauf der CKW für eine Solaranlage in Pfaffnau tätigte. Das passte perfekt zu Inwil, wo ähnliches geplant war. Auch die Deponie, die die Bevölkerung im vergangenen Jahr ablehnte, wurde thematisiert: «Anstatt vöu Gold, Lärm, Dräck ond Schtei seid Eibu lieber Deponäi!». Dabei hinterliessen die «Eibu.ch»-Akteure viel Dreck auf der Strasse. Zum Glück passierte das erst, nachdem Bruno und Irene Röösli, die sich für einen Tag als Zunftmeisterpaar vom Buchenweg gekürt haben, vorbeispazierten. Mit 100 Metern bot die Musikgesellschaft Inwil die längste Umzugsnummer. Sie feierten so ihr Hundertjähriges. Mögliche Modelle als neue Uniform bildeten die Modeschau im Jahr 2013. Einen Blickfang bot die Familiengruppe mit kleinen und grossen Indianern, und die «Eibeler Sträggele» gaben sich teuflisch.

 

Im Viehstall

Die Kälte lockte nach dem Umzug in die zahlreichen Stuben und Beizen. Im Zentrum Möösli folgte mancher neugierig dem Wegweiser «zur Viehschau» und fand sich alsbald mitten in einem Kuhstall mit Kühen namens Heidi, Nicole, Resi, Susi und Flecki, die sogar ihre Schwänze bewegten. Die originelle Umsetzung des Viehstalles zeugte von der Handschrift der Fasnachtsgruppe Heburis, die aus der Musikgesellschaft Inwil hervorgegangen ist. Die Jagdgesellschaft bot nicht nur Hüttenfeeling, sondern auch passende Cocktails wie «Tannenwald» oder «fliegender Hirsch» an.