Rigi Anzeiger

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«Jeder ist ein kleiner König»

Adligenswil: Das Kurzreferat von Petra Gössi, Nationalrätin und seit 2016 Präsidentin der FDP.Die Liberalen mit anschliessender Fragerunde stand im Mittelpunkt des Dreikönigsessens der FDP Adligenswil.

FDP Frauen am Dreikönigsessen in Adligenswil: Nationalrätin und Präsidentin FDP Schweiz, Petra Gössi (Mitte), rechts davon Gastgeberin Marion Maurer (Präsidentin FDP Adligenswil und Vize FDP.Frauen Luzern) sowie Karin Freiburghaus (Vorstand FDP Adligenswil und FDP.Frauen Luzern). Bild Marlis Jungo

FDP Frauen am Dreikönigsessen in Adligenswil: Nationalrätin und Präsidentin FDP Schweiz, Petra Gössi (Mitte), rechts davon Gastgeberin Marion Maurer (Präsidentin FDP Adligenswil und Vize FDP.Frauen Luzern) sowie Karin Freiburghaus (Vorstand FDP Adligenswil und FDP.Frauen Luzern). Bild Marlis Jungo

Freitagabend in Adligenswil: An die 60 Miglieder der FDP Adligenswil sowie Delegationen aus Udligenswil und Meggen hatten sich auf Einladung von Marion Maurer, Präsidentin FDP Adligenswil, zum Dreikönigsessen besammelt. Das grosszügig dimensionierte Cheminee vermittelte im grossen Saal des Gasthauses Rössli einen Hauch von Schlossatmosphäre. Von Blaublütigen oder vielmehr von Königen war denn auch die Rede im Referat von Petra Gössi, der landeshöchsten FDP.lerin. «Die Schweiz hat eigentlich über 5 Millionen Könige», sagte sie zu Beginn. «Denn jeder der stimmberechtigt ist, kann über die Geschicke unseres Landes mit entscheiden!». Sie appellierte an gelebte Eigenverantwortung, Entscheidungsfähigkeit und mit kleinen Sorgen, Nöten und Ängsten eigenverantwortlich umzugehen. Eigenverantwortung sei das wichtigste im liberalen Fundament.
Es sei Sorge zu tragen zum Milizsystem, ebenso zum grossen Anteil an Freiwilligenarbeit. «660 Mio. Stunden werden jährlich geleistet, ohne diese würde die Schweiz nicht funktionieren!», so der Dank und die Anerkennung an das Heer der unentgeltlich im Einsatz stehenden. Gössi warnte aber auch davor, alles und jedes bis ins Detail regeln zu wollen, Gesetzeslücken zu reklamieren und die Kinder in Watte einzupacken. «Die kommende Herausforderung wird sein, die liberalen Werte aufrecht zu erhalten». Für 2018 hat sich Petra Gössi zum Vorsatz genommen, gemeinsam weiterzukommen. Die Politik der Vernunft solle sich auszahlen.

Blick ins Jahr 2019
Die vorbereiteten Fragen an die Politikerin, vorgetragen von Karin Freiburghaus, Vorstand FPD Adligenswil und FDP.Frauen Kanton Luzern, drehten sich um die Hochpreisinsel Schweiz, den Online-Handel, die No-Billag-Initiative, das Burka-Verbot, die AHV, die Krankenversicherung sowie die Umweltverbände contra Landwirtschaft. Themen, die beschäftigen und viele Köpfe der «kleinen Schweizer Könige» rauchen lassen. Themen aber auch, die erst noch im Parlament zur Diskussion gestellt werden, sei es beispielsweise die Kohäsionsmilliarde und deren Gegenleistung durch die EU. Spontan fragte dann NR Peter Schilliger danach, wo denn die FDP in zwei Jahren nach den Wahlen stehen werde. Die selbstbewusste Antwort der FDP-Präsidentin: «Wir wollen wachsen, die SP überholen und zur zweitstärksten Kraft werden!». Was grossen Applaus auslöste. Mit einer Aufforderung, weiterhin aktiv zu bleiben «Standaktionen, den Leuten immer wieder sagen: wir sind nicht die Partei für die Reichen», endete das Schlusswort von Petra Gössi.
Marlis Jungo

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