Rigi Anzeiger
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Junge Musiktalente im Mittelpunkt

Meggen: Die Preisträgerin, Joanna Thalmann, Harfe und der Preisträger, Alexis Lavoie Lebel, Posaune, der Stiftung für junge Musiktalente Meggen lockten zusammen mit dem Lucerne Chamber Orchestra zu einem attraktiven Konzertprogramm in den Gemeindesaal.

Joanna Thalmann erhielt für ihren Auftritt an der Harfe viel Beifall.

Joanna Thalmann erhielt für ihren Auftritt an der Harfe viel Beifall.

Der Kanadier Alexis Lavoie Lebel wusste als Solist zu begeistern.

Der Kanadier Alexis Lavoie Lebel wusste als Solist zu begeistern.

jp. Ein festlicher Rahmen war im Megger Gemeindesaal gegeben. Für Auge und Ohr. Prächtige Blumenarrangements schmückten die Konzertbühne, für einen fulminanten Einstieg ins Konzertprogramm sorgte das Lucerne Chamber Orchestra der Hochschule Luzern-Musik unter der Leitung von Brian Dean. Anstelle der verunfallten Moderatorin, Monika Schmid, gab Bruno Albrecht, Vizepräsident des organisierenden Kulturvereins Meggen einen kurzen Überblick zum Konzert mit den beiden Preisträgern. Zur Eröffnung des Jahreskonzerts spielte das Kammerorchester der Hochschule Luzern-Musik die Streichersinfonie Nr. 8 in D-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847). Das jugendliche Ensemble spielte die Sätze temperamentvoll und liess durchblicken, dass auch Mendelssohn ein komponierendes Wunderkind war.

Jungtalente auf der Bühne
In Claude Debussys «Danse sacrée et profane» trat die Preisträgerin Joanne Thalmann an der Harfe ins Rampenlicht, begleitet vom Streicherensemble der Hochschule Luzern. Die Solistin, die derzeit an der Musikhochschule Luzern mit Schwerpunkt Harfe studiert und bereits verschiedene Auszeichnungen erhielt, wusste in den beiden Tänzen Debussys Tonsprache gekonnt zu interpretieren. Ihr Auftritt wurde mit viel Applaus und einem Blumenstrauss, überreicht von der Präsidentin des Kulturvereins, Brigitte A. Lüthy, bedacht. Im Konzert für Posaune und Streicher von Lars Erik Larsson (1908–1986) trat der zweite Preisträger, der Kanadier Alexis Lavoie Lebel, als Solist auf. Auch er wusste als ausgewähltes Talent auf der Posaune zu überzeugen. Larsson, der zu den bedeutendsten schwedischen Komponisten des 20. Jahrhunderts gehört, bringt in seinem Concertino verschiedene Stilrichtungen zum Tragen. Der Posaunist Alexis Lavoie Lebel erntete viel Beifall für die Interpretation der drei Sätze. Abgeschlossen wurde das Jahreskonzert mit Dimitri Schostakowitschs Kammersinfonie, op. 110a. Die einführenden Worte von Dirigent Brian Dean liessen erkennen, dass der Schlusspunkt durch eher düstere Musik gesetzt wird. Das Stück widmete der Komponist den Opfern des zweiten Weltkrieges und des Faschismus. Tatsächlich prägen Klanghärten die Sätze. Man glaubt Gewalt zu spüren. Klagegesänge zu hören. Trotzdem, das Konzert der Stiftung für junge Musiktalente wusste zu begeistern.

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