Rigi Anzeiger
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Keine eingeflogene Ware

Klimaschutz im Restaurant Oasis in Root

Das D4 Business Village in Root hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben. Vor kurzem unterschrieb Center Leiter Bruno Kunz die Zusatzvereinbarung zum Klimaschutzprogramm «ONE TWO WE» der SV Group zur CO2-Reduktion im Restaurant Oasis.

Die SV Group, zu der auch das Restaurant Oasis gehört, lancierte dieses Jahr gemeinsam mit dem WWF Schweiz das Klimaschutzprogramm «ONE TWO WE» für eine klimafreundliche Personalgastronomie. «Unser Ziel ist es, mit diesem Programm bis 2015 20 Prozent an CO2 einzusparen», erklärte «ONE TWO WE»-Projektleiter Kornell Otto. Ausgangslage dieses Programmes sei die Tatsache, dass ein grosser Teil der CO2-Umweltbelastung in der Ernährung produziert wird. Das geschieht beispielsweise durch die Verwendung von Flugwaren oder Produkten aus fossil beheizten Gewächshäusern. Auch der Fleischkonsum fördert durch die Freisetzung von Treibhausgasen die CO2-Belastung.

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Setzen sich mit Freude für den Klimaschutz ein: (v.l.) Kornell Otto, Uwe Albrecht, Bruno Kunz und Daniel Greub.

Achtzehn Betriebe der SV Group – darunter auch das Restaurant Oasis – verzichten seit diesem Jahr beispielsweise auf eingeflogene Waren und erweitern das Angebot an vegetarischen Menus.

Im Restaurant Oasis wurde vor der Umsetzung des «ONE TWO WE» zuerst eine Energieanalyse vorgenommen. «Wir haben die Beleuchtung in drei Kreisläufe gegliedert. Am Morgen beispielsweise wird nur die Kaffeebar beleuchtet», erzählt Oasis-Leiter Daniel Greub eine Massnahme daraus auf. Von etlichen weiteren Optimierungen bekommt der Gast kaum etwas mit. Fisch und Geflügel bezieht das «Oasis» ausschliesslich von einem Lieferanten, der ebenfalls mit WWF zusammenarbeitet. Das Fleisch stammt aus der Schweiz, grösstenteils aus der Region. Ausnahme bildet einzig das Lammfleisch, das aus Neuseeland stammt. Das täglich frische Marktbuffet und die Salatbar bringen Frisches aus der Region. Alkoholfreie Getränke und das Bier stammen allesamt aus der Schweiz und wenn möglich von nahegelegenen Produzenten.

«Die SUVA als Unternehmen und als Besitzerin des D4 bekennt sich schon lange für die Nachhaltigkeit», äusserte Bruno Kunz, Leiter des D4 Business Village Luzern. Von der Materialwahl über die Abfallentsorgung bis hin zur Energieversorgung und Wasserbewirtschaftung. Die Erdwärme wird im D4 beispielsweise für Heiz- und Kühlzwecke verwendet. Eine Sonnenkollektoranlage dient vor allem während den Sommermonaten zur Wärmeversorgung von Wasser und Heizung. Darüber hinaus verfügt das D4 über eine CO2-neutrale Holzschnitzelheizung.