Rigi Anzeiger
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Keine Lohnerhöhung für Behörde

Grünliberale Partei Habsburg/Adligenswil stellt Antrag

Die Grünliberalen Adligenswil lehnen die Erhöhung der Entschädigung der Gemeinderäte ab und verlangen eine Analyse der Organisation des Gemeinderats. Zudem setzen sie sich für familienfreundliche Tarife bei der Kinderbetreuung ein. Die Partei wird an der Gemeindeversammlung vom 27. November entsprechende Anträge stellen.

«Die Grünliberalen Adligenswil haben aus der Botschaft zur nächsten Gemeindeversammlung vom 27. November 2012 mit Erstaunen den Antrag des Gemeinderates zur Erhöhung seiner Entschädigung zur Kenntnis genommen», so heisst es in einem Schreiben der GLP. Die vorgebrachte hohe Arbeitsbelastung sei nur teilweise nachvollziehbar, da keine Detail-angaben zugänglich seien. Eine klare Abgrenzung zwischen operativen, strategischen und gesellschaftlichen Tätigkeiten fehle. «Bevor eine Aufstockung von 255 auf 310 Stellenprozente mit jährlich wiederkehrenden Kosten von mehr als 100000 Franken ins Auge gefasst werden kann, muss unbedingt eine Analyse der Aufgaben und der Organisation des Gemeinderats erfolgen.»

Die Grünliberalen beantragen deshalb, die Pensenaufstockung separat vom Budget zur Abstimmung zu bringen und abzulehnen. Gleichzeitig wird ein Kredit von 30000 Franken beantragt, um die Organisation der Gemeinde einer Überprüfung zu unterziehen und Optimierungen vorzuschlagen. Die Auswirkungen eines Geschäftsführermodells, wie es in einigen Luzerner Gemeinden bereits eingeführt wurde, sollten dabei auch evaluiert werden.

Im Bereich der Tageselternvermittlung und der familienergänzenden Betreuungsangebote beantragen die Grünliberalen Kredite von insgesamt 40000 Franken, um die Tarife auf dem bereits kostendeckenden Niveau von vor September 2012 zu halten. «Die vom Gemeinderat einseitig eingeführten Tarifanpassungen sollen durch eine grosszügige Ausstattung des Budgets für Härtefälle breit abgefedert werden.» Damit wollen die Grünliberalen einen Beitrag leisten, um das Abgleiten von arbeitenden Müttern in die Sozialhilfe zu vermeiden.

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