Rigi Anzeiger
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Klarer Torsieg für den Inwiler Fabian Peter

Region: Das Nominationsverfahren der FDP.Die Liberalen Luzern für den freiwerdenden Regierungsratssitz war erstmalig. Er zog sich über ein paar Wochen hin und gipfelte in der Delegiertenversammlung vom 28. Juni.

cek. So spannend wie die Fussball-WM gestaltete sich das Nominationsverfahren um die Nachfolge des zurückgetretenen Regierungsrates Robert Küng. Die Kandidatensuche startete bei den einzelnen Ortsparteien. Anschliessend folgten lokale und Wahlkreis-Nominationsversammlungen. Zuletzt hatten sich die «übrig gebliebenen Kandidaten» Rolf Born aus Emmen, Fabian Peter aus Inwil und Jim Wolanin aus Neuenkirch den über 350 Delegierten in Sempach zu stellen. Hier liess sich anwesenden FDP-Exponenten wie beispielsweise Ständerat Damian Müller, Nationalräte Peter Schilliger und Albert Vitali nicht entlocken, wem sie ihre Stimme geben würden. Vorab stand die Frage, ob die FDP einen oder zwei Regierungsratskandidaten im 2019 ins Rennen schicken wird. Die Voten hielten sich in etwa die Waage. Klar fiel dann das Resultat für die Einer-Kandidatur mit 234 Stimmen aus. Dem folgte ein erstes tiefes Ausatmen bei den einen und die bange Frage «wer wird nun über die Klippe springen müssen» bei den anderen. Jeder wollte seinen Wunschkandidaten gewinnen sehen. Acht Minuten Zeit hatten Born, Peter und Wolanin, um sich vorzustellen. Fair verlief daraufhin die vom Kommunikationsfachmann und Udligenswiler Gemeinderat Florian Ulrich moderierte Fragerunde. Je zwei Delegierte sprachen sich dann für die einzelnen Kandidaten aus. Nach dem ersten Wahlgang verkündete FDP-Präsident Markus Zenklusen das Resultat. Rolf Born hatte 130, Fabian Peter 149 und Jim Wolanin 73 Stimmen erhalten. Das absolute Mehr erreichte keiner der drei Herren. Die Spannung stieg. Wie wohl würde der zweite Wahlgang ausfallen? Markus Zenklusen sagte nach dem Auszählen der Stimmzettel nur: «Das absolute Mehr hat Fabian Peter erreicht». Daraufhin stand als einer der ersten Inwils Gemeindepräsident Josef Mattmann auf, hob die Hände zum Applaus. Ihm folgte der ganze Saal. 181 Stimmen hatte Fabian Peter erhalten. Auf Rolf Born kamen 121 und Jim Wolanin 44 Stimmen zu. Die Dankesworte von Fabian Peter an all jene, die ihn unterstützten sprachen für sich. Sie galten auch seiner Ehefrau Debby Peter-Rüetschi, die sich über seinen Wahlsieg mitfreute und ihn von Beginn weg während dem Nominationsverfahren unterstützte. Später feierte Fabian Peter seinen Wahlsieg im kleinen Kreise mit Familie und Unterstützern aus dem Wahlkreis Hochdorf.

Nach dem zweiten Wahlgang: Inwils Gemeindepräsident bricht in Freudentaumel aus. Bild cek

Nach dem zweiten Wahlgang: Inwils Gemeindepräsident bricht in Freudentaumel aus. Bild cek

Markus Zenklusen, Präsident der FDP Kanton Luzern, mit Regierungsratskandidat Fabian Peter und seiner Ehefrau Debby Peter-Rüetschi. Bild cek

Markus Zenklusen, Präsident der FDP Kanton Luzern, mit Regierungsratskandidat Fabian Peter und seiner Ehefrau Debby Peter-Rüetschi. Bild cek

Gratulationsrunde aus dem Wahlkreis Hochdorf mit (v.l.) dem Inwiler Gemeindepräsident Josef Mattmann, Regierungsratskandidat Fabian Peter, Ständerat Damian Müller und FDP Inwil-Präsident Roman Schwitter. Bild cek

Gratulationsrunde aus dem Wahlkreis Hochdorf mit (v.l.) dem Inwiler Gemeindepräsident Josef Mattmann, Regierungsratskandidat Fabian Peter, Ständerat Damian Müller und FDP Inwil-Präsident Roman Schwitter. Bild cek