Rigi Anzeiger
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Klassenaktion zum Tag der Kinderrechte

Kinder schreiben für den Rigi Anzeiger (2): In der Ausgabe vom 13. November haben vier Schülerinnen und Schüler eine Vorschau über ihre Aktion zum «Tag der Kinderrechte» geschrieben. Hier ist nun eine Nachschau von ihnen zu lesen.

Wir, von der 6. Klasse mit der Klassenlehrerin Petra Huber vom Höflischulhaus, haben am 20. November, dem Tag der Kinderrechte im Einkaufszentrum Ladengasse Flyer verteilt, Sketche aufgeführt, Musik abgespielt und Leute interviewt.

Unsere Aktion
Wir waren rund 20 Schüler/innen und wurden begleitet von Petra Huber, Lehrerin, Irène Odermatt, Schulsozialarbeiterin, und Gabi Felber, Jugendarbeiterin. In der Ladengasse spielten wir um 17Uhr zuerst Musik ab und verteilten Ballons mit Flyer. Zusätzlich hatten wir auch selbst gemachte Plakate mit den Kinderrechten. Dann führten wir die Sketche auf. Einige wenige Leute blieben stehen und schauten zu, doch die meisten Leute waren desinteressiert. Gleichzeitig dazu befragten wir einige Personen zu den Kinderrechten. Die Aktion dauerte etwa eine Stunde und hat uns grossen Spass gemacht. Eine solche Aktion würden wir gerne noch einmal machen.

Kaum einer kennt Kinderrechte
Bei den Befragungen kam heraus, dass die Kinderrechte bei vielen Personen nicht bekannt sind. Ein Grossteil der Befragten konnte im Detail nur sehr wenig über die Kinderrechte sagen. Nur einer der Befragten konnte viel über die Kinderrechte sagen. Allerdings wussten auch nur zwei Personen nichts über die Kinderrechte. Einer der beiden Personen fand aber, dass es den Kindern in der Schweiz gut geht. Trotzdem sind die Kinderrechte viel zu unbekannt. Die meisten Befragten konnten nur ein oder zwei Kinderrechte benennen. Zum Beispiel «Kinder haben das Recht auf Bildung» oder «Kinder haben das Recht auf Eltern». Das Wissen über die Kinderrechte, so haben wir festgestellt, ist bei vielen sehr gering. Das ist nicht gut, denn Kinderrechte sind wichtig. Es haben sich trotzdem viele nicht für unsere Aktion interessiert, obwohl sie die Kinderrechte wahrscheinlich nicht kennen.

So haben wir die Aktion erlebt
Diese Aktion hat uns grossen Spass bereitet, obwohl es sehr anstrengend war. Das Verteilen von Ballons hat manchen besonders Spass gemacht. Wir fanden es schade, dass sich nur wenige Leute für unsere Aktion interessiert haben. «Nur zehn von zwanzig haben sich für unsere Aktion interessiert», sagte eine Schülerin. Sie fand auch, dass sich nicht viele für den Flyer interessiert haben und einfach an unseren Sketchen vorbeigelaufen sind. Ein anderer Mitschüler, der die
Interviews durchgeführt hat, sagte: «Viele Leute wollten nicht über die Kinderrechte sprechen.» Im Nachhinein kamen wir zum Schluss, dass wir die Aktion zu einem anderen Zeitpunkt hätten durchführen sollen, wenn die Leute weniger gestresst sind und nicht so müde sind. Dass das Wissen über die Kinderrechte bei fast allen zu gering ist, waren wir sicher. Trotz allem war es für uns ein super Erlebnis, das wir gerne wieder machen würden.

Tim, Mehmet Ali, Chiara, Rime

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