Rigi Anzeiger
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Klausjäger sorgen für Gänsehaut

Küssnacht: Das Küssnachter Klausjagen ist einer der imposantesten Nikolausbräuche Europas. Das bestätigte sich am 5. Dezember erneut.

red. Der Umzug mit rund 250 kunstvollen Iffelen, gefolgt vom St.Nikolaus und vom archaischen Lärm von über 1500 Klausjägern war mit seinen Zahlen rekordverdächtig. Über 20000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten ihn gebannt. Angefangen hat das Spektakel um 20.15 Uhr mit einem Donnerschlag. Die Strassenbeleuchtung erlischt, finstere Nacht. Zuvor haben Geisselchlepfer die Zuschauer auf den Umzug eingestimmt. Lautlos wandeln die über 250 kunstvoll verzierten Iffelen vorbei. Staunen und Raunen im Publikum. Der von den Musikanten geblasene Dreiklang erzeugt Gänsehaut. Zwischen Iffelen und Musik schreitet würdig St. Nikolaus, begleitet von Schmutzlis und Fackelträgern. Es folgen die Klausjäger. Weit über 1500 sollen es in diesem Jahr gewesen sein. Die gleichmässig im Takt schwingenden über 1000 Trychlen dringen durch Mark und Bein. Und dann noch rund 230 Hornbläser – die Töne hallen in die Nacht. Sie ist an diesem 5. Dezember sehr lange und wird in den Beizen ausgiebig gefeiert.
Zur Freude der organisierenden St. Niklausengesellschaft Küssnacht. Im November 1928 wurde sie gegründet und ist heute der grösste männlichen Verein des Ortes.

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