Rigi Anzeiger
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Kleider für Afrika und Osteuropa gesucht

Abschlussarbeit Laura Issa-Khani aus Root

Eine Kleidersammlung für bedürftige Menschen hat Laura Issa-Khani aus Root als Thema für ihre Abschlussarbeit gewählt. Bis 30. April hofft sie, dass möglichst viele Leute aus Root und Gisikon ihre gebrauchten Hosen, Hemden, Pullover, Schuhe usw. in den bereitgestellten Container bei der Arena in Root tun.

Für Menschen etwas tun, denen es nicht so gut geht, das möchte Laura Issa-Khani, die überhaupt gerne anderen hilft und zuhört. Sie besucht zurzeit die dritte Oberstufe in Root und muss, wie alle anderen ihrer MitschülerInnen ein Abschlussprojekt machen. «Anfangs hatte ich die Idee, eine Essensammlung durchzuführen, weil viele Lebensmittel im Abfall landen, die noch verwendbar wären», verrät Laura Issa-Khani. Sie sah davon ab, weil Lagerung und Haltung nicht gewährleistet werden konnten. So plante und organisierte sie mit Unterstützung der Young Caritas die Kleidersammlung. Eine erste führte sie an den Schulen Root durch. Acht Kleidersäcke, die sie von der Caritas gesponsert erhielt, konnte sie damit füllen. Vergangene Woche verteilte die Oberstufenschülerin Flyer und hängte Plakate auf, um auch die Bevölkerung auf ihre Sammlung aufmerksam zu machen. Diese läuft bis 30. April. «Alle Kleider für Babys, Kinder und Erwachsene wie auch Schuhe sind willkommen. Sie sollten brauchbar, gewaschen und geputzt sein und keine Löcher aufweisen», weist Laura Issa-Khani hin. Für die Kleider hat sie einen Container bei der Arena Root bereit gestellt. Täglich wird sie die gebrachte Ware in einen Lagerraum dislozieren, den ihr die Schule Root zur Verfügung stellte. Auch das Sortieren und anschliessende Abfüllen in Kleidersäcke wird Laura Issa-Khani selber übernehmen. Die Caritas holt nach dem letzten Sammeltag die Kleidersäcke ab und sorgt dafür, dass sie an bedürftige Menschen in Afrika, Osteuropa und der Schweiz verteilt wird. Ziel von Laura Issa-Khani ist, mindestens 500 Kleidungsstücke zusammen zu tragen. «Wenn ich damit Menschen nur ein bisschen glücklicher machen kann, bin ich schon zufrieden», sagt sie.

Laura-Issa-Khani-