Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Königin in neuem Gewand

Rigi: Die «Königin der Berge», wird herausgeputzt und umgebaut. Sichtbares Zeichen des Wandels ist das neue Logo der Rigi Bahnen AG: Grün statt rot ist die neue Hausfarbe der Marke «Rigi». Umbaupläne und gute Kennzahlen präsentierte Stefan Otz, der neue Rigi-Chef an der Bilanzmedienkonferenz in Luzern.

hf. Als «Pionierberg im Schweizer Tourismus» preist Peter Bucher, der Präsident der Rigi Bahnen AG die Rigi. Diese Leaderstellung soll die «Königin» behalten und festigen. Die Grundlage dazu wurde mit dem Leitbild und einem Masterplan gelegt. Eine zentrale Aussage dieser Arbeiten ist: Die Rigi soll als Marke und als vielfältiger Erlebnisraum begriffen werden. Der Masterplan wurde im vergangenen Sommer fertig gestellt. Jetzt wird er realisiert.

Stefan Otz

Stefan Otz

Neuer Auftritt
Erstes auch für den Rigibesucher sichtbares Zeichen ist der neue Auftritt der «Marke Rigi». Das neue Rigi-Logo ist grün und beschränkt sich auf den Namen des Berges. Massgeblicher Treiber hinter dem neuen Auftritt sind die Rigi Bahnen AG als grösstes touristisches Unternehmen am Berg. Sie verstehen sich nicht mehr als blossen Bahnbetrieb, sondern als Tourismusunternehmen, zu dem auch Gastrobetriebe und Eventangebote gehören.

Das neue Rigi-Logo. Bild zVg

Das neue Logo der Rigi Bahnen AG. Bild zVg

Erlebnisräume
Stefan Otz zeigte die Richtung, in die sich die Rigi entwickeln soll. Im Masterplan sind sieben «bespielte Erlebnisräume» definiert:
– Rigi Kulm mit einem attraktiven, neu inszenierten Gipfelerlebnis, in das nach Möglichkeit auch der Senderturm der Swisscom einbezogen werden soll;
– Rigi Staffel mit einer «Swissness» Alpsiedlung anstelle des Eventzeltes;
– Rigi Kaltbad und First als Familienerlebnis mit den Themenwelten Wasser, Sommer- und Winteraktivierungen und Zentrumsfunktion für die Rigibewohner;
– Rigi Scheidegg und Burggeist mit den Themenschwerpunkten Outdoor und Familien-Abenteuerangeboten;
– Seebodenalp mit den Themen Naherholung, Regionalität und Genuss;
– Urmiberg, Hinterbergen und Wissifluh als Schwerpunkt für Alpinsport;
– Talstationen der Bahnbetriebe als Ausgangspunkt für das «Bahnerlebnis Rigi».
Mit der im Masterplan skizzierten Vision «Erlebnis Rigi» soll das Gästeerlebnis erhöht werden, erklärte Stefan Otz.

Baubeginn Weggis-Kaltbad-Bahn 2019
Nebst den Visionen gibt es am Rigiberg auch ganz konkrete Vorhaben für die Rigi Bahnen AG. Verwaltungsratspräsident Karl Bucher nannte den Abschluss der Bauarbeiten in Goldau. Das rundum erneuerte Hochperron Goldau soll am 1. Juli eröffnet werden. Es sichert der Rigi den direkten Anschluss an die NEAT und damit ans europäische Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnnetz. Für den Ersatz der Luftseilbahn Weggis-Kaltbad laufen die Detailabklärungen zum Variantenentscheid Luftseilbahn oder Gondelbahn. 2019 möchte man mit dem Bau beginnen, und gleichzeitig soll auch das Talstationareal entwickelt werden. Das Vorhaben ist anspruchsvoll, weil auch Umzonungen in der Gemeinde Weggis fällig werden. Bereits in diesem Jahr wird die Luftseilbahn Kräbel-Scheidegg den Betrieb wiederaufnehmen. Künftig wird sie auf Mandatsbasis durch die Rigi Bahnen AG betrieben.

Gute Zahlen
Der Start ins neue Jahr ist der Rigi Bahnen AG gut geglückt: Im ersten Quartal (Januar bis März 2017 wurden rund 162’000 Gästen befördert, 20 Prozent mehr als im Vorjahr und rund 15 Prozent mehr als im Fünfjahres Quartalsschnitt. Auch der Jahresabschluss 2016 darf sich sehen lassen. Finanzchef Marcel Waldis konnte in Luzern erfreuliche Zahlen präsentieren: Mit 780’000 beförderten Personen wurde das Rekordergebnis des Vorjahres nur knapp um 2000 verfehlt. In der Erfolgsrechnung stieg der Nettoerlös durch die Übernahme des Restaurant BärgGnuss und des Rigi Pic Snack & Shop und durch höhere Verkehrserlöse um über acht Prozent auf einen neuen Rekordwert von 23,15 Millionen Franken. Der Betriebsaufwand stieg um zehn Prozent auf 17,2 Millionen. Davon betragen rund CHF 10,3 Mio. Aufwände für das Personal. Der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) erzielt mit 5,9 Millionen ebenfalls ein noch nie dagewesenes Ergebnis. Der Unternehmensgewinn beträgt knapp 1,5 Millionen. Im Oktober 2016 konnte ein erster Teil der genehmigten Kapitalerhöhung abgeschlossen werden. Es wurden insgesamt 510‘000 neue Aktien im Betrag von CHF 3,825 Mio. gezeichnet. Zusammen mit dem guten Jahresergebnis verbesserte sich dadurch die Eigenkapitalquote auf 57Prozent. Eine zweite Tranche der Kapitalerhöhung ist auf den Herbst 2017 geplant.

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