Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Lichterglanz und Weihnachtsbaum

Der Rigi Anzeiger feiert Weihnachten

Stimmungsvoll und volksnah: Wir wollen wissen, wie die Alters- und Pflegeheime in der Region Weihnachten feiern, wie die Vorbereitungszeit aussieht, welche Traditionen gepflegt werden. Und wir erkunden, welches Haus den schönsten Weihnachtsbaum schmückt.

Dieser erste Teil widmet sich den Vorbereitungen, in der Ausgabe vom 27. Dezember zeigen wir die geschmückten Weihnachtsbäume. Sie stimmen ab, welches der Schönste ist. Den Gewinner publizieren wir in der Ausgabe vom 10. Januar 2014.

 

Alterszentrum Tschann, Buchrain:

Die Zeit für das Erzählen von Geschichten

 

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«Unseren Tannenbaum bekommen wir von einem Bewohner geschenkt!»Tobias Ladner, Heimleiter

 

Das Alterszentrum Tschann besteht aus zwei Pflegewohngruppen und 30 Alterswohnungen. In den Pflegewohngruppen werden 16 pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren betreut. Es besteht seit dem Jahr 2007 und steht unter der Führung von Geschäftsleiter Tobias Ladner. In seinem Büro berichtet er davon, wie die pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohner in die Adventszeit und in das Schmücken von Tannenbäumen einbezogen werden.

Tobias Ladner berichtet: «Unseren Tannenbaum bekommen wir von einem Bewohner geschenkt. Gemeinsam mit dem Betagten gehen wir in den Wald in der Nähe des Restaurants ‹Trumpf Buur› und suchen uns dort eine kleine Rottanne aus. Es macht nichts, wenn sie nicht sehr gleichmässig gewachsen ist, wir freuen uns am natürlichen Wuchs des Tännchens. Aufgestellt wird der Tannenbaum nach dem Nachtessen vom 23. Dezember. Eine Mitarbeiterin und zwei Helferinnen schmücken den Baum in Anwesenheit der Seniorinnen und Senioren. Ursprünglich wollten wir eigentlich das Schmücken etwas im Geheimen machen, damit der glanzvolle Christbaum am 24. Dezember eine Überraschung ist. Doch die Bewohnerinnen und Bewohner zeigten bald viel Neugier – und jetzt ist dieser Anlass ein wichtiger Höhepunkt der Adventszeit. Bei feinem Gebäck und einem Glas Champagner sind die Betagten dabei, nennen ihre Wünsche, wie der Baum geschmückt werden soll und freuen sich, zusammen mit den Mitarbeitenden, bei einem Umtrunk auf den kommenden Heiligen Abend.»

In der Adventszeit werden Bastelarbeiten nach einem vorgegebenen Motto hergestellt, zum Beispiel kleine Tannenbäume oder Engelchen. Diese werden als Schmuck in den Christbaum integriert. Es ist uns wichtig, dass die Betagten den Tannenbaum mitgestalten können. Aus Sicherheitsgründen und auch wegen der Rauchmeldeanlagen zieren elektrische Kerzen den Christbaum. So können über die Festtage aber die Kerzen in Betrieb sein, was im ganzen Heim zu einem festlichen Ambiente beiträgt. Unsere Krippe besteht aus Schwarzenberger Figuren. Der Stall selbst ist aus Holz einer alten, abgebrochenen Scheune hergestellt. Unsere Weihnachtsfeier mit den Seniorinnen und Senioren und ihren Angehörigen findet immer an einem Montag vor Weihnachten statt. Dies ist bei uns so Tradition wegen der externen Helferinnen und Helfern. Ein auswärtiges Küchenteam bereitet ein exzellentes Menü vor. Dieses Jahr findet der Anlass am Montag, 16. Dezember statt und ist für das Heimteam eine echte Herausforderung, da wir keine Fachleute im Gastronomiebereich haben.

Eine wichtige Aktion ist das Backen von Guetzli. Es geht dabei auch darum, die fünf Sinne der Betagten zu aktivieren: den Teig spüren, Formen ausstechen, die Teigformen mit Eigelb bestreichen, den Duft wahrnehmen, mit den Augen die schönen Formen und Farben geniessen … Jeden Sonntag gibt es vor dem Nachtessen eine kleine Adventsfeier, an welcher auf dem Adventskranz jeweils eine weitere Kerze angezündet wird. Bei Guetzli und Punch wird eine Geschichte erzählt oder die Bewohnerinnen und Bewohner erzählen selbst aus ihrem Leben. Für die Weihnachtsfeier selbst gestalten wir eine Dekoration. Wir wählen Stoffservietten aus, versehen diese mit einer Wäscheklammer, an welcher dann die Bastelarbeit befestigt wird. Auch musikalische Anlässe begleiten die Seniorinnen und Senioren durch die Adventszeit.

Am 24. Dezember feiern wir mit unseren Betagten, die nicht abgeholt werden oder keine Angehörigen haben, den Heiligen Abend. Am Nachmittag werden Geschichten erzählt, es werden Guetzli aufgetischt und Punch serviert. Die Betagten erzählen, wie sie früher Weihnachten feierten und erlebten. An einem grossen Tisch gibt es für die Bewohnerinnen und Bewohner zusammen mit den Mitarbeitenden ein spezielles Nachtessen. Beim Weihnachtsbaum singen wir Lieder. Und natürlich fehlt auch ein Geschenk für die Betagten nicht.

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Christbäume aus Holzzweigen und Engel aus Papier.

 

Alters- und Pflegeheime Ebikon:

Weihnachten mit allen Sinnen erleben und feiern

 

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«Weihnachtsgestecke gestalten, Guetzli backen, Tannenbäume schmücken, Singen, Staunen, Erinnern, das sind Merkmale der Adventszeit im Heim Höchweid» Lisa Wermelinger, Leitung Aktivierung und Beschäftigung

 

Die Advents- und Weihnachtszeit soll im Alters- und Pflegeheim Höchweid ein Zeitraum des Erlebens, des Erinnerns und des Staunens sein. Deshalb werden mit den Bewohnerinnen und Bewohnern in den Vorweihnachtswochen Adventsgestecke gestaltet, Guetzli gebacken, Christbäume geschmückt -und es wird miteinander gesungen. Eine feierliche Stimmung soll das Heim erfassen und Erinnerungen an die vergangenen Jahre wecken.

Die Höchweid kann jedes Jahr Christbäume an verschiedenen Standorten und in unterschiedlicher Grösse aufstellen. Lisa Wermelinger, Leiterin Aktivierung, berichtet: «Ein grosser, erhabener Tannenbaum von 10 bis 12 Meter Höhe wird vor dem ersten Adventssonntag auf dem Vorplatz zum Heim aufgestellt. Dieser traditionelle Anlass läutet den Beginn einer besinnlichen Adventszeit ein. Die Betagten wie auch die Mitarbeitenden nehmen an der Einweihung und Einsegnung des Weihnachtsbaumes teil und freuen sich auf die kommende Vorweihnachtszeit. Feine Guetzli und Glühwein werden an die Teilnehmenden offeriert. Diese feierliche Stimmung wird dann hineingetragen ins Heim, in die heimelige Caféteria, in welcher ein kleinerer Tannenbaum aufgestellt ist. Ein Dekorations-Team, bestehend aus Mitarbeitenden, schmückt den Baum mit verschieden geformten Guetzli, mit Lebkuchen, Kugeln und elektrischen Kerzen. Dieser schmucke Christbaum ist der Mittelpunkt der Vorweihnachtszeit und hat den Beinamen «Chnuschperbaum». Ja – wem fällt es nicht schwer, an feinem Gebäck vorbeizugehen, ohne zu probieren!

Auf jeder Abteilung, es sind im Alters- und Pflegeheim Höchweid deren vier, wird eine Nordmanntanne aufgestellt, so dass auch hier eine Stimmung von Geborgenheit, Licht und Freude einkehren kann. Das Aktivierungsteam schmückt zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern die Bäumchen mit goldenen und roten Kugeln. Auch die Weihnachtsfeiern mit den Seniorinnen und Senioren und ihren Angehörigen verteilen sich einige Tage vor dem 24. Dezember über vier Abende. Diese Weihnachtsfeiern bilden für die Betagten den Mittelpunkt der Weihnachtszeit. Musik und Gesang umrahmen die Feier, Geschichten werden erzählt – und die Seniorinnen und Senioren erinnern sich gerne ihrer Erlebnisse mit Weihnachten aus früherer Zeit. In einergemeinsamen Messe wird der Geburt Jesus gedacht. Anschliessend gibt es ein festliches Weihnachtsmenü.

«Die Adventszeit ist die Vorbereitungszeit auf Weihnachten», erklärt Lisa Wermelinger, «mit verschiedenen Aktivitäten bringen wir vorweihnächtliche Stimmung ins ganze Heim. Es gibt Weihnachtskonzerte mit klassischer Musik. Jeden Montagmorgen werden mit interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern Advents- und Weihnachtslieder gemeinsam gesungen. Eine grosse Krippe in der Hauskapelle wird nicht einfach hingestellt, sondern im Verlaufe der Adventszeit wie eine fortlaufende Geschichte immer wieder mit neuen Figuren ergänzt. Das weckt die Neugier der Seniorinnen und Senioren. Am 9. Dezember kommt eine 1. Primarklasse auf Besuch und backt zusammen mit den Betagten Guetzli. Aus Tannästen, Stechpalmenzweigen, kleinen Kugeln, Sternen in verschiedenen Farben und Formen, aus kleinen Geschenkpäckli, Kerzen und Engelshaar gestaltet das Aktivierungsteam mit den Interessierten Adventsgestecke in allen Varianten.»

Der Heilige Abend wird auf den Abteilungen mit stimmungsvoller Musik und einem speziellen Essen gefeiert. Die feierliche Weihnachtszeit findet mit dem Dreikönigstag ihren Abschluss im Heim Höchweid.

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Die Krippe in der Hauskapelle mit ihren grossen Figuren, die im Verlaufe der Adventszeit aufgrund der Weihnachtsgeschichte mit Gestalten und Tieren ergänzt wird, hat eine grosse Anziehungskraft auf die Betagten.

 

Alters- und Pflegeheim Sunnehof, Immensee:

Eintauchen im Sternenmeer

 

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«Die Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich, wenn sie ihren Angehörigen ihre selbstgestaltete Weihnachtsdekoration zeigen können.» Lisbet Hodel, Leiterin Aktivierung

 

Der Sunnehof geht mit den Jahreszeiten. Lisbet Hodel, Leiterin Aktivierung, startet mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zusammen Projektthemen, die sich am Jahresverlauf orientieren. Zum Herbstbeginn verwandelte sich der Sunnehof in eine Waldstimmung mit verschiedenen Dekorationen, die von den Seniorinnen und Senioren hergestellt wurden. Nun folgt das Thema «Samichlaus». Für Küssnacht und Immensee ein Muss! Die Räumlichkeiten werden mit Iffelen und weiteren St.Niklaus-Utensilien geschmückt. Und immer helfen die Seniorinnen und Senioren beim Gestalten mit. Das macht viel Freude.

Doch auch die Adventszeit steht bereits vor der Türe. Für diese Zeit ist die Projektidee schon geboren und erste Werkstücke liegen vor: Sternenmeer. Lisbet Hodel hat bereits Sterne in verschiedener Machart entworfen und sich mit Edwin Koch, Werkstattchef der hauseigenen Bewohner-Schreinerei, abgesprochen. Erste «Rohprodukte», nämlich Sterne aus Styropor, aus Elektrodraht und Salzteig liegen in verschiedenen Grössen und Formen vor. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben Gelegenheit, zusammen mit der Leiterin Aktivierung, diese Sterne in verschiedenen Arbeitsgängen zu bemalen und zu verzieren. Oder die Drahtsterne mit gekämmten Wollfäden zu umwickeln. Der Fantasie sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Die Seniorinnen und Senioren machen mit Begeisterung mit. Sie freuen sich, wenn sie dann Besucherinnen und Besuchern ihre gefertigten Arbeiten zeigen dürfen. Zu Recht sind sie stolz auf ihre Kunstwerke. So verwandelt sich der ganze Sunnehof über alle Etagen während der Adventszeit in ein glanzvolles Sternenmeer.

Nebst dem dekorativen Sternenmeer kommt auch mit Tannenbäumen vorweihnächtliche Stimmung ins Betagtenheim. Lisbet Hodel berichtet, dass wegen Erweiterungsbauten für den Sunnehof auf eigenen Grundstücken einige Nordmanntannen gefällt werden müssen. Doch diese finden im Haus einen neuen Platz als Weihnachtsbäume. «Auf allen Etagen, bei jeder Abteilung kommt ein Weihnachtsbaum zu stehen. Beim Haupteingang wird eine besonders grosse Nordmanntanne, darunter eine Krippe, aufgestellt. Beim Schmücken der Tannen können Bewohnerinnen und Bewohner mithelfen: glitzernde Kugeln festmachen, Strohsterne festbinden, Girlanden legen, elektrische Kerzen montieren. Gemeinsam entsteht so Weihnachtsstimmung, die vom Tannengeruch her an die vergangenen Jahre, an die Jugendzeit erinnert», erzählt Lisbet Hodel mit Freude. Ab 12.Dezember stehen die geschmückten Tannenbäume auf allen Abteilungen in ihrer Pracht da. Und auch eine Krippe kann zu jedem Weihnachtsbaum aufgestellt werden.

Adventskränze auf jeder Etage mit echten Kerzen erinnern ebenfalls an die kommende Weihnachtszeit. Während der Adventszeit wird jeden Mittwoch mit den Seniorinnen und Senioren vor dem Adventskranz gefeiert. Da werden mal Weihnachtsgeschichten erzählt, mal Guetzli gebacken oder Lieder gesungen. Erinnerungen von früher werden geweckt und es wird erzählt und ausgetauscht. All das sind Vorbereitungen auf die grosse Sunnehof-Weihnachtsfeier vom 23. Dezember. Die stimmungsvolle Zithermusik erschallt durch die weiten Räume, das Chörli wird einstudierte Lieder vortragen, der Hauspfarrer liest eine Weihnachtsgeschichte vor, der Verwalter, Josef Wechsler, hält eine Ansprache und zwei Kinder als Engel verkleidet bringen allen Bewohnerinnen und Bewohnern ein Geschenksäckli. Und zum Schluss folgt ein mehrgängiges Festtagsmenü. Wer möchte da nicht dabei sein?

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Alters- und Pflegeheim Sunneziel, Meggen:

«Lasset uns nach Bethlehem gehen»

 

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«Der Weihnachtsbaum hat eine unglaubliche Ausstrahlung auf die Leute. Er versetzt sie in eine echte Weihnachtsstimmung.» Urs Brunner, Heimleiter

 

«Weihnachten ist die tröstlichste aller Nachrichten. Darum lasst uns zur Krippe gehen. Jetzt, so wie damals die Hirten.» Mit dieser frohen Botschaft lädt die Heimleitung die Bewohnerinnen und Bewohner in der Festtagsbroschüre 2013/14 ein, der Weihnachtsdarstellung mit Krippenfiguren von Doris Abegg-Schäfer vom 7. Dezember 2013 bis 7. Januar 2014 in der Galerie Sunneziel einen Besuch abzustatten. Die «Schwarzenberger Krippenfiguren» sind heute in kirchlichen Kreisen und in vielen Familien ein Begriff. Deshalb ist die Ausstellung in der Galerie des Seniorenzentrums Sunneziel Interessierten von 10 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr öffentlich zugänglich. Ein Besuch lohnt sich – auch mit Kindern.

Die Adventszeit wird am ersten Adventssonntag, am 1. Dezember 2013, mit einem Konzert eröffnet. Es steht im Mittelpunkt barocker Klänge mit Werken von Scarlatti, Telemann, Händel und weiteren Komponisten. Aber auch der Beschaffung von Tannenbäumen für das Sunneziel wird viel Beachtung geschenkt, wie Heimleiter Urs Brunner in einem Gespräch berichtet: «Für das Café Harfe ist ein Lieferant zuständig, der uns eine 4 Meter hohe Nordmanntanne zukommen lässt. Das grossformatige Bild mit den Dampfschiffen wird in der Caféteria abgedeckt und davor der Weihnachtsbaum aufgerichtet. Geschmückt wird der Baum von der Leiterin Hotellerie zusammen mit den Lernenden. Wir benötigen insgesamt 15 Tannenbäume, die bei den einzelnen Stationen und im Eingangsbereich platziert werden. Einige Bäume sind reich geschmückt, andere stehen als Grün-Dekoration in den Gängen.»

«Wir feiern mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern dreimal Weihnachten: zweimal auf den Pflegeabteilungen und einmal mit den Betagten des Altersheims und der Residenz Siesta. Der Tannenbaum im Café Harfe wird kurz vor der ersten Weihnachtsfeier, dieses Jahr am 16. Dezember aufgestellt. Der Baum wird mit goldenen Päckli, Kugeln, Maschen und Engelshaar geschmückt. Der Weihnachtsbaum hat eine unglaubliche Ausstrahlung auf die Leute. Er versetzt sie in eine echte Weihnachtsstimmung. Wir verwenden elektrische Kerzen, etwas anderes lässt sich nicht verantworten. Beim Eingang sowie in den Restaurants haben wir noch Adventskränze mit echten Kerzen», erklärt Heimleiter Urs Brunner.

Eine besinnliche Weihnachtsfeier mit Gästen für die Pflegeabteilung E ist auf Mittwoch, 18. Dezember, für die Pflegeabteilung D auf Donnerstag, 19. Dezember angesetzt. Gestaltet werden die Anlässe mit der Pastoralassistentin Jeannette Emmenegger. An der Harfe spielt Anne-Martine Hofstetter. Gemeinsam werden Weihnachtslieder gesungen. Und anschliessend folgt ein Viergang-Menü im festlich dekorierten Café Harfe. Mit musikalischer Begleitung durch den Männerchor Meggen folgt am Sonntag, 22. Dezember die Weihnachtsfeier für die Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheims und der Residenz Siesta. Am Heilig Abend und am Weihnachtstag vom 25. Dezember sind im Programm ein festliches Abendessen bzw. ein Mittagessen im Café Harfe aufgeführt. Unter dem Titel «Musik zwischen den Feiertagen» wird am Samstag, 28. Dezember von 15 bis 16.30 Uhr im Café Harfe festliche Bläsermusik mit der Bläsergruppe Heiden unter der Leitung von Stefen Zeller angeboten. Mit viel Abwechslung, mit Festtagsmenüs und musikalischer Unterhaltung geht’s auch ins Neue Jahr. Mit dem Satz «Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, ihn anzubeten», wird am Dreikönigstag der Abschied von der Weihnachtszeit im Sunneziel gefeiert.

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Dekoration in der Eingangshalle zum Samichlaus.

 

Altersheim Unterfeld, Root:

Weihnachtsbazar mit vielen originellen Geschenkartikeln

 

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«Während der Adventszeit finden immer wieder kleinere Konzerte vor dem Weihnachtsbaum statt.»Heimleiterpaar Irma und Werner Stutzmann

 

Der 1. Adventssonntag ist für das Alters- und Pflegeheim Unterfeld ein ganz besonderer Tag: Der Weihnachtsbazar mit vielen Ständen wird im Heim eröffnet. Das ist Tradition. Dieses Jahr fällt der 1. Adventssonntag auf den 1. Dezember. Also übermorgen können Sie das fleissige und originelle Schaffen der Bewohnerinnen und Bewohner im Altersheim Unterfeld bestaunen und Geschenke in ganz vielen Varianten kaufen. Geöffnet ist der Weihnachtsbazar von 9.30 bis 17 Uhr. Ein vorweihnächtliches Ambiente wird Sie im Heim erwarten.

Was gibt es an den Ständen zu kaufen? Während des ganzen Jahres haben die Seniorinnen und Senioren viele schöne Geschenkartikel hergestellt. Nur eine kleine Auswahl: Holzspielsachen, Wanddekorationen und -schmuck, Weihnachtskarten, Stofftiere, Schale, Mützen, Wollsachen wie Pullover, Socken und Bettsocken, oder Bébéfinken, Chriesisteichössi… Lassen Sie sich überraschen! Ein Besuch lohnt sich bestimmt. Der Reinerlös geht zugunsten der Bewohnerinnen und Bewohner des APH Unterfeld.

Trotz Weihnachtsbazar mit seinen vielen Vorbereitungsarbeiten wird der Tannenbaum nicht vergessen. Er kommt aus dem «Eibeler-Wald». Ausgesucht wird er vom Förster, zusammen mit der Heimleitung und dem technischen Dienst des APH Unterfeld. Es ist meistens eine Nordmanntanne mit der stattlichen Höhe von zirka 6 Metern. Der Baum wird in der Eingangshalle des Heims mit vereinten Kräften aufgestellt und im Verlaufe des späteren Nachmittags zur Freude der Bewohnerinnen und Bewohner, die oft auch Ratschläge dazu geben, vom technischen Dienst und der Heimleitung geschmückt. Es sind rote und goldene Kugeln vorhanden, wobei die roten meist bevorzugt werden. Aus Sicherheitsgründen wird der Baum mit elektrischen Kerzen beleuchtet.

«Das APH Unterfeld hat vor vielen Jahren die ehemaligen Krippenfiguren, welche die Seniorinnen und Senioren schon zu ihren Kinderzeiten in der Rooter Kirche bewunderten, als Geschenk erhalten. Die sehr grossen Krippenfiguren, Jesuskind, Maria und Josef, zwei Hirten und zwei Schäfchen stehen als Gruppe unter dem Weihnachtsbaum», berichtet das Heimleiterpaar Irma und Werner Stutzmann, dem die Gestaltung einer feierlichen Vorweihnachtszeit sehr am Herzen liegt. «Während der Adventszeit finden immer wieder kleinere Konzerte vor dem Weihnachtsbaum statt. Am 24. Dezember nehmen die Bewohnerinnen und Bewohner, welche im Heim bleiben, vor dem Christbaum gemeinsam mit der Heimleitung ein festliches Nachtessen ein. Dann kommen Erinnerungen aus Kindertagen und früheren Zeiten ins Gespräch.»

Die offizielle Feier für alle Betagten ist immer am Sonntag vor dem Heiligen Abend, dieses Jahr am 22. Dezember. Die Feier wird jeweils von Sängern, Musikanten oder Chören musikalisch umrahmt.

Früher konnten immer zwei Angehörige der Bewohnerinnen und Bewohner an der offiziellen Feier teilnehmen. Mit der grossen Pflegebedürftigkeit, die in den letzten Jahren stark zugenommen hat, ist es jedoch leider aus Platzgründen nicht mehr möglich, in einer so grossen Gemeinschaft zu feiern.

Mit täglich brennenden Kerzen in den öffentlichen Räumen wird in der Adventszeit ein besonderer Duft, viel Wärme und Licht verbreitet. Zusammen mit dem grossen, geschmückten Weihnachtsbaum ergibt sich ein Ambiente, das die Bewohnerinnen und Bewohner an vergangene Zeiten erinnern lässt. Mit dem Dreikönigstag endet auch im Heim Unterfeld die Weihnachtszeit.

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Bastelarbeiten für den Weihnachtsmarkt