Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Märchenhafter Adventszauber

Ebikon: Über tausend Besucherinnen und Besucher lockte der «Adventszauber» im Zentrum Höchweid an. Er war einzigartig in seiner Art.

cek. Vergangenen Freitagabend: Dunkelheit herrschte auf der grossen Terrasse des Zentrums Höchweid. Licht drang nahezu nur aus den Fenstern des Alters- und Pflegeheims und Kerzen brannten auf den Tischen, die schon allesamt für den Fondueplausch reserviert waren. Um Feuerstellen hatten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher geschart. Als die Saxophonklasse der Musikschule zu spielen begann, erstrahlte die Umgebung des Höchweid im märchenhaften Lichterglanz. Der Anblick wärmte, liess die Kühle vergessen. Raclette, Suppen, Glühwein, Punsch und Marroni wurden angepriesen. Lieblich waren die Teelichter der Pfadi Pulverturm Ebikon-Buchrain. Sie hatten sie mit selber bedrucktem Pergamentpapier umspannt und präsentierten sie an einem der Aussenstände. Unweit davon fielen die zahlreichen Engel und kunstvollen Lichtobjekte der Stiftung Dreipunkt auf. Im Erdgeschoss des Zentrums Höchweid liessen verschiedene Aussteller die vorweihnächtliche Stimmung aufblühen. Ein Geschenkparadies hatte Fränzi Mattmann aus Dierikon ausgebreitet. Originell waren ihre kreativen Ideen in Form von Sträussen und Sets. So kombinierte sie beispielsweise Guetzliformen mit Backwerkzeugen und einem Handtuch, bei dem sie die Bordüre selbst genäht hat. Gabi van den Broek aus Ebikon bot Karten für die unterschiedlichsten Anlässe an, alle selber gemacht. Der 87-jährige Sepp Stübi, ein Bewohner des Zentrums Höchweid, hatte Bilder ausgestellt, die von hoher Malkunst zeugten. Jene mit Delphinen und Schwänen fanden sofort einen Käufer. Adventsdekorationen und Lebkuchen backen konnte man an diesem feierlichen Anlass auch. Märchen wurden erzählt, Musik gespielt und gesungen. «Super» war nur eines von vielen lobenden Worten, die das Zentrum Höchweid für den «Adventszauber» erhielt. «Unsere Erwartungen wurden völlig übertroffen», äusserte sich die Leiterin des Zentrums Höchweid, Marianne Wimmer-Lötscher und die Leiterin der Administration Roswitha Schlliger, die die treibenden Kräfte dieser vorweihnächtlichen Premiere waren. Beide betonten ferner, dass nicht primär kommerzielle Interessen, sondern die Begegnungen zwischen Bewohnern und Besuchern, Jung und Alt, im Vordergrund standen. Sicher ist, dass im 2016 dieser Anlass in ähnlicher Form mit der Musikschule und dem Quartierverein Höfli wiederholt wird.

Der Chender- und Jugendchor erfreute ein grösseres Konzertpublikum.

Der Chender- und Jugendchor erfreute ein grösseres Konzertpublikum.

Liebliche Teelichter der Pfadi Pulverturm Ebikon-Buchrain.

Liebliche Teelichter der Pfadi Pulverturm Ebikon-Buchrain.

Fränzi Mattmann mit ihrem Geschenkparadies.

Fränzi Mattmann mit ihrem Geschenkparadies.

Aus Holz vorgefertigte Sterne und Weihnachtsbäume durften dekoriert werden.

Aus Holz vorgefertigte Sterne und Weihnachtsbäume durften dekoriert werden.

Der Fondueplausch war heiss begehrt.

Der Fondueplausch war heiss begehrt.

Märchenhaft: Im Garten des Zentrums Höchweid.

Märchenhaft: Im Garten des Zentrums Höchweid.

Märchenhaft: Im Garten des Zentrums Höchweid.

Märchenhaft: Im Garten des Zentrums Höchweid.

Sepp Stübi verkaufte Werke, die er gemalt hat.

Sepp Stübi verkaufte Werke, die er gemalt hat.

Engel mit Teelichter der Stiftung Dreipunkt.

Engel mit Teelichter der Stiftung Dreipunkt.