Rigi Anzeiger
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Mal in einem Cabriolet sitzen…

Kinder schauten hinter die Kulissen des Autohauses Imholz in Ebikon

Was läuft eigentlich alles in einer Garage ab? Auf diese Fragen erhielten Kinder im Rahmen des Ferienpasses bei der Besichtigung des Autohauses Imholz in Ebikon Antworten.

«Was ist das für ein Auto, das keine Abgase verursacht?» fragte Franz Lötscher, Geschäftsführer des Autohauses Imholz die Kinder. Die Antwort eines Knaben: «Ein Wasserstoff-Auto.» Leider ist dem nicht so, obwohl solche Fahrzeuge schon thematisiert wurden. Korrekt wäre der Begriff Elektro-Auto gewesen. Franz Lötscher erzählte den jungen Besucherinnen und Besuchern viel über Autos, ihre Geschichte, die Marke Peugeot und was alles in einem Autohaus passiert. Er nannte das den theoretischen Teil, der kaum eine Stunde dauerte. Immer wieder brachten sich die Kinder interessiert mit Fragen ein. Anschliessend durften sie sich in ein Cabriolet setzen und das Öffnen und Schliessen des Daches live erleben.

Vom Pneuhotel bis zur Autoaufbereitung

Der Kinderschar  öffnete Franz Lötscher auch einen jener grossen blauen Container, in denen Pneus gelagert werden. In diese durften die Mädchen und Knaben rein und die meterhohen Pneustapel bestaunen. Den Blick auf einen Motor und unter einen Wagen gewährte den kindlichen Augen der Werkstattchef Domenico Lo Iudice. Den Wechsel einer Felge gabs ebenfalls zu verfolgen. Das Ersatzteillager verlockte geradezu, eines der über 4000 Teile in die Hand zu nehmen. Alsbald sah sich Ersatzteillager-Chef Manuel Lager mit einer Bremsscheibe in der Hand von den Knaben und Mädchen umringt. Das metallene Teil war zu schwer, um von einem Kind alleine getragen zu werden. Ein Elektrofahrzeug und das Aufbereiten sowie Bereitstellen eines Autos wurde den Kindern ebenso vorgeführt. Spass bereitete, in einen Van zu steigen, der in der Waschanlage stand. Zum Schluss zeigte Franz Lötscher, wie er ein Auto beim Werk bestellt. Der Blick hinter die Kulissen eines Autohauses fand an drei Donnerstagen statt. Gut möglich, dass diese während der Ferienpasszeit im kommenden Jahr wieder angeboten werden.
Für einige das erste Mal
Der 13jährigen Tabea Ammann aus Luzern gefiel die Besichtigung im Autohaus sehr. «Verschiedene Sachen waren ein Highlight: Die Waschanlage, Werkstatt und das Ausprobieren von Autos. Ich war noch nie in einem Autohaus. Das war eine schöne Erfahrung.» verriet sie
Auch dem 10jährigen Alessio Zeder aus Luzern gefiel der Blick hinter die Kulissen des Autohauses gut. «Ich finde Autos mega cool», sagte er. Für ihn war fast alles, was er sah, erstmalig. Am besten gefiel ihm der Pneuwechsel.

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Tabea Ammann gefiel sehr, was sie sah.

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Alessio Zeder faszinierte der Pneuwechsel.

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Franz Lötscher stellt ein Elektro-Auto vor.

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Ein Auto von unten näher begutachtet …

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… und durchs Pneulager spaziert.