Rigi Anzeiger
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«Mall of Switzerland» bringt Ebikon ins Plus

Ebikon: 2,3 Millionen Franken Ertragsüberschuss, statt einem Minus von 1,2 Millionen Franken. Ertragreiche Handänderungen wirken sich auf Ebikons Rechnung 2014 aus. Den grössten Beitrag gibts durch das Projekt «Mall of Switzerland».

red. Obwohl die Gemeinde Ebikon für das Jahr 2014 ein Defizit in der Höhe von 1,2 Millionen budgetierte, gibt es einen Überschuss von 2,3 Millionen Franken. Das millionenschwere Plus lässt auch den für die Finanzen zuständige Gemeinderat Herbert Lustenberger aufatmen: «Der Jahresabschluss 2014 darf als sehr erfreulich bezeichnet werden. Er schafft gute Voraussetzungen für die nahe Zukunft, dass der Wegfall der Liegenschaftssteuern und die Einführung des 2-jährigen Kindergartens gut verkraftet werden.» Dennoch ist Zurückhaltung angesagt. Der Überschuss basiert auf einmaligen Mehrerträgen von 4,4 Millionen Franken aus Handänderungen und Grundstückgewinnsteuern. Lustenberger dazu: «Im Berichtsjahr konnten fünf grosse Handänderungen abgerechnet werden. Diejenige von Mall of Switzerland war die Ertragreichste.»
Der budgetierte Steuerertrag konnte um 1,7 Millionen nicht erreicht werden. «Beim Steuerertrag des laufenden Jahres gab es eine Punktlandung. Die Erträge aus früheren Jahren hingegen sind deutlich tiefer ausgefallen. Hier haben wir zu optimistisch budgetiert und den allgemeinen Trend, wie eine hohe Anzahl an definitiven Veranlagungen sowie die gute Qualität der eingereichten Steuererklärungen, zu wenig berücksichtigt. In Zukunft sind die Nachträge tiefer zu budgetieren; der Ertrag des laufenden Jahres entwickelt sich gemäss Mehrjahresprognose», kommentiert Lustenberger. Aussagen zu den steuerlichen Auswirkungen von «Mall of Switzerland, welches im Laufe von 2017 seinen Betrieb aufnimmt, können heute noch keine gemacht werden.

Investitionen führen zu höheren Schulden
Die Gemeinde hat im vergangenen Jahr 10,5 Millionen Franken in die Erneuerung der eigenen Liegenschaften investiert: Aufgrund der demografischen Bevölkerungsentwicklung und den Anforderungen an die Pflege, stehen im Haus Känzeli neu 20 Wohnungen mit Betreuungsangeboten und 17 Einzelbettzimmer für temporäre Aufenthalte zur Verfügung. Diese Erneuerung hat insgesamt 9,6 Millionen gekostet. Weiter ist der Gemeindehausplatz realisiert, dessen Eröffnung am Freitag, 8.Mai, ab 17Uhr, stattfindet. Die Investitionen führen dazu, dass die Nettoschuld je Einwohner neu von 966 auf 1495 Franken gestiegen ist. Herbert Lustenberger sagt dazu: «Für die Investitionsausgaben muss auf Fremdkapital zurückgegriffen werden, das auch verzinst werden muss. Mit einer Investitionstätigkeit, wie sie vor dem Umbau des Känzeli über mehrere Jahre gelebt wurde, kann die Verschuldung wieder leicht reduziert werden.»
Voranschlag eingehalten
Die Jahresrechnung 2014 entspricht bei den meisten Sachgebieten dem Voranschlag. Die grössten Abweichungen gab es bei der Bildung und der Gesundheit: «Bei der Bildung haben wir rund 500’000 Franken weniger ausgegeben als budgetiert. Dafür hat die Gesundheit aufgrund der Pflegefinanzierung rund 800’000 Franken mehr gekostet. Die Zunahme von älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, welche in stationären Pflegeeinrichtungen wohnen, ist auch in Ebikon spürbar», führt Lustenberger aus.

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