Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

«Meet the professionals»

Immensee: Im Rahmen des Projektes «Meet the professionals» hatten die Maturandinnen und Maturanden des Gymi Immensee die Möglichkeit, ihre Studienwünschen an der Studien- und Berufsrealität zu spiegeln.

Yves Aschwanden (links) und Pascal Niklaus (rechts): Früher Schüler des Gymi Immensee, heute erfolgreiche ETH-Studente. Bild zVg.

Yves Aschwanden (links) und Pascal Niklaus (rechts): Früher Schüler des Gymi Immensee, heute erfolgreiche ETH-Studente. Bild zVg.

pd./red. Möglich wurde dieser Gedankenaustausch dank der Zusammenarbeit des Gymi mit dem Rotary Club Küssnacht-Rigi-Meggen. Acht gestandene Berufsleute, vom Architekten über einen Banker und einen Spital-Chefarzt bis zu einem Lehrer, einem Juristen und einem Pfarrer beantworteten Fragen der Maturanden. Dazu gesellten sich ehemalige Gymnasiasten und Gymnasiastinnen des Gymi Immensee, die momentan mitten in einem Studium stehen – zum Beispiel Yves Aschwanden und Pascal Niklaus. Zusammen mit Thomas Raichle, Physiker und Produktmanager, und Arturo Devigus, Inhaber eines Informatikunternehmens, sahen sie sich in ihrer Gesprächsgruppe vor einer kleinen Gruppe von Interessierten jungen Männern. Der eine will in die Aviatik einsteigen, ein anderer interessiert sich für interdisziplinäre Naturwissenschaften, ein dritter möchte vielleicht Mathematik studieren.

Oft kommt es anders als man denkt
Yves Aschwanden hat sich für Energietechnik als Spezialgebiet entschieden, Pascal Niklaus interessiert sich für Schaltungsdesign. Beide störte es nicht, dass sie während der beiden ersten Semester an der ETH kaum Wahlmöglichkeiten hatten und einem schulisch vorgegebenen Stundenplan folgen mussten. «So konnten unsere Entscheidungen reifen». Vor Studienbeginn an der Uni sei man oft mit einer überfordernden Fülle an Wahl- und Kombinationsmöglichkeiten konfrontiert. Die ebenfalls anwesende Gymilehrerin Bettina Bieri entschied sich trotzdem für diesen Weg. «Für mich war klar, dass ich Gymilehrerin werden will, darum machte für mich die Kombination von Mathematik mit Biologie Sinn.»

Willkommen auf dem Sprungbrett
Was ist daraus zu lernen? «Von ETH-Absolventen wird vor allem erwartet, dass sie logisch denken und komplexe Probleme lösen können», sagte Thomas Raichle. Für Arturo Devigus ist wichtig, dass man dabei auch gelernt hat, interdisziplinär zu arbeiten. Die anwesenden Maturanden sahen das auch so. Zumindest fühlten sie sich nach dem Anlass in ihrem Studienwunsch bestärkt.