Rigi Anzeiger
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Meggen: Wie weiter mit Kreuztrotte?

Gemeinderat will preisgünstigen Wohnungsbau in Meggen

Der Gemeinderat Meggen will die Kreuzmatte an der Gotthardstrasse in Meggen Partnern im Baurecht für die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau abgeben. Es ist vorgesehen, dass die Kreuztrotte durch die Baurechtsnehmer saniert wird. Bis Ende März 2014 soll ein Baurechtsvertrag ausgearbeitet sein.

Der neu zusammengesetzte Gemeinderat hat sich im Rahmen der Legislaturziele mit der Liegenschaft Kreuzmatte und der Kreuztrotte befasst. Es wurde folgende Zielsetzung definiert: «Wir wollen das gesamte Areal der Kreuzmatte inklusive der denkmalgeschützten Kreuztrotte unter Berücksichtigung der angrenzenden Parzellen einer sinnvollen Nutzung zuführen. Das Areal soll für preisgünstiges Wohnen, Gewerbe und für öffentliche Zwecke zur Verfügung stehen.»

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Die Kreuzmatte mit der Kreuztrotte an der Gotthardstrasse in Meggen.

Mehrgenerationenhäuser

Anfang Jahr wurden intern zwei Nutzwertanalysen über das ganze Areal aus verschiedenen Betrachtungsweisen erstellt. Es wurden die Varianten Verkauf, Baurecht oder Eigenbewirtschaftung gewählt. Bei der Trotte wurden die Varianten warmer und kalter Ausbau, Erhalt und Rückbau einbezogen. «Bei beiden Nutzwertanalysen hat sich gezeigt, dass eine Abgabe des ganzen Areals inklusive Kreuztrotte im Baurecht an einen verlässlichen Partner die optimale Lösung darstellt. In der gleichen Zeitperiode traf bei der Gemeinde eine gemeinsame Anfrage der Liberalen Baugenossenschaft lbgm und der Wohnbaugenossenschaft wbgm betreffend Abgabe der Kreuzmatte für preisgünstigen Wohnungsbau ein», so der Gemeinderat.

Der Gemeinderat ist auf diese Anfrage eingetreten und hat eine Verhandlungsdelegation eingesetzt. Von den Wohnbaugenossenschaften wurde in der Folge ein Businessplan ausgearbeitet, welcher Nutzung und Finanzierung aufzeigt. Es ist beabsichtigt, auf der Kreuzmatte 22 Wohnungen zu erstellen.

Das Wohnkonzept sieht Mehrgenerationenhäuser vor mit dem Zielpublikum junge Familien, Singles und ältere Personen. Die Kreuztrotte wird von den Baurechtsnehmern saniert. Sie soll gemäss Gemeinderat teilweise vermietet und in einem gewissen Mass auch für die öffentliche Nutzung zugänglich gemacht werden. Ein Nutzungskonzept wird noch erarbeitet. Zurzeit sind die Verhandlungen so weit gediehen, dass die Abgabe des gesamten Areals zusammen mit der Kreuztrotte als sehr gute Lösung betrachtet wird. Ziel ist es, bis Ende März 2014 einen Baurechtsvertrag auszuarbeiten.