Rigi Anzeiger
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Megger Nachwuchssportler

Meggen: Die IG Sport Luzern verleiht alljährlich die Luzerner Sportpreise. Warum Fabio Gasser aus Meggen «Nachwuchssportler des Jahres 2015» wurde, verrät er uns im folgenden Interview.

Die «Nachwuchssportler des Jahres 2015»: Fabio Gasser aus Meggen und Sandra Garibay aus Adligenswil. Sie trainieren beide im BTV Luzern.

Die «Nachwuchssportler des Jahres 2015»: Fabio Gasser aus Meggen und Sandra Garibay aus Adligenswil. Sie trainieren beide im BTV Luzern.

Fabio, wie wird man Nachwuchssportler des Jahres?
Ich habe die Auszeichnung zusammen mit Sandra Garibay aus Adligenswil, ebenfalls im BTV Luzern trainierend, erhalten. Wichtig ist, dass man gute Resultate erzielt, an einer Schweizer Meisterschaft oder an anderen Wettkämpfen. Das war bei uns der Fall. Wir haben mehrere Titel gewonnen. Das war sicher ausschlaggebend, dass wir unter die drei Besten kamen und schliesslich im Doppelpack von der Jury den Nachwuchspreis zugesprochen erhielten.

Welche besondere sportliche Leistung von überregionaler Bedeutung hast du im Jahr 2015 als Voraussetzung für eine Preisverleihung erbracht?
Entscheidend war wohl der 1. Rang an den Schweizer Meisterschaften im Einzel-Geräteturnen der Kategorie 7. Speziell war auch, dass Sandra und ich die jüngsten Teilnehmer waren. Wir sind beide gleich alt und waren in verschiedenen Disziplinen gleich erfolgreich.

Wo und wie wurde der Preis übergeben?
Die Preisübergabe erfolgte am 22. Februar im Kantonsratssaal des Regierungsgebäudes. Es waren Vertretungen aus Sport und Politik anwesend. Zuerst gab es einen Apéro. In feierlichem Rahmen wurden die Sportpreise in vier verschiedenen Kategorien übergeben.

Als Preisgeld erhieltest du 2000 Franken.
Diese 2000 Franken werde ich auf das Sparkonto einzahlen. Wenn ich einen Betrag brauche, kann ich diesen vom Konto abheben. Wenn ich später in der Ausbildung oder für Reisen Bedarf habe, bin ich froh, wenn ich etwas auf der Seite habe.

Welches ist deine Lieblingsdisziplin im Geräteturnen?
Das ist sicher der Sprung. Hier kann ich am meisten Saltos und Drehungen machen. Es ist eine spektakuläre Disziplin, die meinem Naturell sehr entspricht. Das Abheben auf dem Trampolin, in der Luft zu «fliegen», das macht mir Spass.

Wie gelingt es, Schule und Training in der Balance zu halten?
Das Geräteturnen ist perfekt geregelt. Pro Woche gibt es abends drei Trainings. Das geht ideal mit der Schule auf. Die Trainings sind für mich eine wichtige Abwechslung, eine Zerstreuung, die bei mir keine Langeweile aufkommen lässt. Sport ist gesund, Verstand und Hirn werden «aufgelockert».

Welche nächsten Ziele visierst du an?
Ich möchte vorerst gut in die neue Saison starten. Wichtig ist mir, dass ich keine Verletzungen erleide, damit sich keine Ausfälle ergeben. Dazu ist ein gezielter Aufbau des Trainings nötig. Bei den Schweizer Meisterschaften im Herbst 2016 möchte ich wieder top vorbereitet sein.
Interview: Jost Peter