Rigi Anzeiger
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Mit Wettbewerbsstücken brilliert

Ebikon: Ein vielschichtiges Konzert bot das Akkordeon-Orchester (AOE) vergangenen Samstag im fast gefüllten Saal des Pfarreizentrums. Selbst der Humor fand seinen Platz.

cek. Die Eröffnung ihres Konzertes überlässt das Akkordeon-Orchester Ebikon (AOE) immer den Schülern der Rontaler Musikschulen. Unter der Leitung von Andreas Gut zeigten sie ihr Können in der sorgfältigen und einwandfreien Spielweise. Dabei erstaunten sie mit klangvollen Rhythmen von Tamborinen, die auf dem Boden lagen, und die sie parallel zum Fingerspiel auf den Akkordeons mit den Füssen erzeugten. Das verlangte eine doppelte Konzentration von den Musikschülerinnen und -schülern ab.

Prädikat ausgezeichnet
Am 4. und 5. Juni macht das AOE am Eidgenössischen Akkordeon-Musikfest in Disentis in der Kategorie Oberstufe mit. Dem Konzertpublikum im Pfarreiheim Ebikon stellte sie das Pflicht- und Wahlstück vor, dass sie dann spielen wird: Die pompöse, temperamentvolle und imposante «Rhapsodia Andalusia» von Adolf Götz sowie die Orchestersuite «Reisebilder vom Balkan» in drei Sätzen von Hans Boll. Fazit: Wenn das AOE in Disentis das qualitativ hohe Spielniveau bei beiden Stücken von Anfang bis Schluss halten kann, müssen ihr die Schiedsrichter das Prädikat «ausgezeichnet» geben. Auf jeden Fall bewies das über 20köpfige Orchester, dass es weiterhin zu den besten seines Genres zählen darf und stets von neuem mit ihrem Können bei anspruchsvollen Kompositionen zu überraschen weiss. Ebenfalls in Disentis wird als Solist Martin Lanz mit «Nordischer Tanz» von Jürgen Löchtner antreten. Bei seinem Vortrag vor Publikum wurde ihm die Nervosität zum Verhängnis und das Stück erlitt einen erheblichen Abbruch. Während den fehlerfreien Passagen fiel jedoch auf, dass Lanz das exakte und flinke Fingerspiel beherrscht und sehr wohl bemerkenswert spielen kann. Wenn er am Wettbewerb auftritt, braucht er auf jeden Fall Fortuna auf seiner Seite.

Symbiose mit Mundharmonika
Die Konzerte des AOE sind insofern auch spannend, weil sie immer wieder Gastmusiker einladen und das musikalische Spektrum der Zuschauer erweitern. So durften sie heuer mit Othmar Arnold an der Mundharmonika und Adrian Arnold an der Gitarre Stücke verschiedene Stilrichtungen geniessen. Im bekannten «Feelings», das Dirigent Hugo Felder neu arrangierte, kam erstklassig die Symbiose der Mundharmonika – gespielt von Adrian Arnold – und Akkordeons zur Geltung. Passagenweise verschmelzten die Töne beider Instrumente regelrecht. Ein Novum des Konzertes war, dass nebst Hugo Felder die beiden Vizedirigenten Marcel Niederhäuser und Martin Rimer bei je einem Stück das Orchester leiteten. Aufmerksame Zuschauer und –hörer konnten dadurch erstmals die feinen Unterschiede des Dirigierens und die Auswirkungen auf ein Orchester ausmachen. Die Überraschung kam gegen Schluss im «Mah Nà Mah Nà», das durch die Muppet-Show Bekanntheit erlangte. Dabei erlebte das Publikum das Orchester mit bunten Perücken und einen singenden Dirigenten.

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