Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Motorisierter Individualverkehr soll verlagert werden

Ebikon: Das Gesamtverkehrskonzept LuzernOst wirft Fragen auf. Das zeigte eine erste Informationsveranstaltung in Ebikon.

cek. Der erste Informationsabend zum Gesamtverkehrskonzept LuzernOst interessierte nicht nur Einwohner aus den sieben Rontaler Gemeinden, sondern auch Gemeinderäte und Kantonsräte – bis Adligenswil und Udligenswil. Sie erhielten Erläuterungen aus erster Hand bzw. von Nathalie Mil (Gebietsmanagerin LuzernOst), Lukas Ostermayr (SNZ Ingenieure und Planer AG Zürich), Daniel Heer (Verkehrsverbund Luzern), Fabian Peter (Gemeinderat Inwil) und Alex Mathis (Geschäftsführer Gemeinde Ebikon). Das prognostizierte Mehrverkehrsaufkommen bis ins Jahr 2030 von 35 bis 40 Prozent nannten sie als einen der wichtigsten Gründe, weshalb das Gesamtverkehrskonzept LuzernOst erarbeitet wurde. Strassen können zurzeit keine neue erbaut werden. Deshalb brauche es Massnahmen auf verschiedenen Ebenen. Sie zielen vor allem darauf ab, den zusätzlichen Motorisierten Individualverkehr (MIV) auf den Langsam- und öffentlichen Verkehr zu verlagern. Die Massnahmen erstrecken sich von informeller Natur über Optimierungen im öv und auf dem Fuss- und Velowegnetz. Für Letztere sind es gegen 20.

Vor Beginn der Informationsveranstaltung interessierten auch die aufgehängten Plakate. Bild cek

Vor Beginn der Informationsveranstaltung interessierten auch die aufgehängten Plakate. Bild cek

Unzählige Seiten
Bis 16. März 2018 haben die Einwohner der 7 Rontaler Gemeinden die Möglichkeit beim Gesamtverkehrskonzept LuzernOst unter www.gvk-luzernost.ch mitzuwirken bzw. ihre Stellungnahme abzugeben. Während der Fragerunde am Informationsabend, der vom neuen LuzernPlus-Geschäftsleiter Armin Camenzind souverän geleitete wurde, fiel beispielsweise folgende Äusserung: «Für einen Bürger ist es schwierig sich auf den 330 Seiten zurecht zu finden.» Es wurden auch Fragen zu den Berechnungen der Wachstums-Prognosen laut. Nathalie Mil klärte auf, dass für jede einzelne Gemeinde mögliche Entwicklungen aufgenommen wurden auch Projekte, die realisiert werden. Die nirgends definierten Kosten interessierten auch. Anwesenden SVP-Vertretern gefiel nicht, dass letztendlich – im Herbst 2018 – an der Delegiertenversammlung die endgültige Fassung des Gesamtverkehrskonzepts von allen 17 LuzernPlus-Gemeinden verabschiedet werden soll. Sie fanden es nicht korrekt, dass andere über Massnahmen entscheiden, die nur die Rontaler Gemeinden betreffe. «Die SVP fordert in diesem Zusammenhang eine Volksabstimmung über das Massnahmenpaket GVK Luzern – Ost in den 7 direkt betroffenen Gemeinden», teilte anderntags Kantonsrat Daniel Keller. Mehr über das Gesamtverkehrskonzept LuzernOst wird es in der nächsten Ausgabe des Rigi Anzeiger zu lesen geben.

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