Rigi Anzeiger
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Musikalische Genuss auf der Höhe

Rigi Die vierte Durchführung der RIGI MUSIKTAGE vom 14. bis 16. Juli auf der Rigi erreichte an vier verschiedenen Aufführungsorten eine Auslastung von über 80%. Die RIGI-MUSIKTAGE 2018 sollen auch wieder Mitte Juli erklingen. pd. Das Eröffnungskonzert im Rigi Kulm-Hotel endete mit einer Standing Ovation. Dies ist nachvollziehbar, wenn man den Kommentar von der Kulturjournalistin G. Neunhoeffer in der LZ liest: «… Ernst von Dohnanyi (1877–1960) fühlten sich Prischepenko, Poppen und Klinger hervorragend in die irisierende Klangwelt ein. Poppen liess den vollen Klang ihrer Bratsche elegisch über dem Pizzicato von Violine und Cello schweben, während sich alle drei im Scherzo vehement in das Fugatothema stürzten und es wundervoll ausbalancierten.»
Die beiden Konzerte in der Bergkapelle Kulm und in der Felsenkapelle in Rigi Kaltbad waren bis auf den letzten Platz besetzt und bei diesen beiden Konzerten stand die Musik von Johann Sebastian Bach im Zentrum.

Das Schlusskonzert unter dem Titel «Souvenir de Florence» begeisterte das Publikum und bildetet einen wunderschönen Abschluss des Rigi Musiktage. Urs Mattenberger von der LZ schrieb unter dem Titel «Grosser Resonanzraum in der kleinen Bergkirche» folgendes: «Wohl noch entscheidender war die Tatsache, dass die von der künstlerischen Leiterin Diemut Poppen versammelten Musiker mit einer Kompetenz und Leidenschaft musizierten, die selbst ein langes Einspielstück (Boccherinis Geigenduo «La bonna notte») jeder Schläfrigkeit entrissen. … Da steigerte sich der vom Kontrabass in die Tiefe erweiterte Sextettklang zu einer Dringlichkeit, die im Aufbäumen der Geigen nicht ohne Schärfen war, aber durch den Aufprall der Klänge überwältigte. Ein Hauch von «Crisantemi» legte sich über den zweiten Satz, in dem das Ensemble ganz unforciert zu orchestraler Duftigkeit und Weite fand. Und die geradezu rasselnd ausgereizte Dramatik, aus der Poppens Bratschenton immer wieder als ruhender Pol herausragte, bescherte den Musiktagen ein atemberaubendes Finale.»

Schlusskonzert in der Ref. Bergkirche Rigi Kaltbad vom 16. Juli mit v.l.n.r.: Natalia Prischepenko und Maria-Elisabeth Lott (Violine), Diemut Poppen und David Abrahamyan (Viola), Sebastian Klinger (Violoncello), Božo Paradžik (Kontrabass) und Benedikt Loos (Violoncello). Bild pd

Schlusskonzert in der Ref. Bergkirche Rigi Kaltbad vom 16. Juli mit v.l.n.r.: Natalia Prischepenko und Maria-Elisabeth Lott (Violine), Diemut Poppen und David Abrahamyan (Viola), Sebastian Klinger (Violoncello), Božo Paradžik (Kontrabass) und Benedikt Loos (Violoncello). Bild pd