Rigi Anzeiger
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Naturgefahrenkarte einsehbar

Küssnacht: Die in den vergangenen Jahren erarbeitete Naturgefahrenkarte zeigt die von Hochwasser und Rutschungen besonders gefährdeten Gebiete im Bezirk Küssnacht. Sie liegt bis am 14. Mai 2016 zur Einsicht und Stellungnahme auf dem Bauamt Küssnacht öffentlich auf.

Ein historisches Bild der Überschwemmung von 1910. Küssnacht ist vom See und Fliessgewässern doppelt bedroht.

Ein historisches Bild der Überschwemmung von 1910. Küssnacht ist vom See und Fliessgewässern doppelt bedroht.

amtl. Die Naturgefahrenkarte ist die Grundlage für den Umgang mit Naturgefahren wie Hochwasser, Rutschungen, Felsstürze oder Lawinen. Für die Erarbeitung der Naturgefahrenkarte Küssnacht wurden historische Dokumente gesichtet, Personen befragt sowie Bäche und Steilhänge begangen. Mittels Modellrechnungen wurde ermittelt, welche Naturereignisse in welcher Intensität und mit welcher Häufigkeit in einem bestimmten Gebiet auftreten können. In den vergangenen zehn Jahren wurde Küssnacht immer wieder von Hochwasserereignissen heimgesucht. Die eigentliche Gefahrenkarte gibt mit den Farben rot, blau und gelb Auskunft über den Grad der Gefährdung. Die Gefahrenabklärung soll aufzeigen, wo Schutzdefizite vorhanden sind und wo Handlungsbedarf besteht. Des Weiteren bildet die Gefahrenkarte eine wichtige Grundlage für präventive raumplanerische Entscheide, bauliche Schutzmassnahmen oder die Schutzwaldpflege. Darüber hinaus ist sie ein wichtiges Instrument für Vorsorgemassnahmen, wie Notfallkonzepte und -organisation sowie Frühwarndienste. Die Gefahrenkarte Küssnacht wurde vom kantonalen Amt für Wald und Naturgefahren in Auftrag gegeben. Zum Entwurf wird nun vom 15. April bis 14. Mai 2016 die öffentliche Mitwirkung durchgeführt. Die Unterlagen können während den Schalteröffnungszeiten auf dem Bauamt Küssnacht (Rathaus 2, 3. Stock) eingesehen werden. Zudem sind die wichtigsten Dokumente auf der Homepage des Bezirks aufgeschaltet (www.kuessnacht.ch unter Direkt-Links). Für die Beantwortung von Fragen zur Naturgefahrenkarte findet am 4. Mai 2016 von 14.30 – 16.30 Uhr eine Sprechstunde statt (Anmeldung an Tel. 041 854 02 30). Die Gefahrenkarte wird nach der öffentlichen Mitwirkung durch den Regierungsrat definitiv genehmigt.