Rigi Anzeiger
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Neue Hauptverkehrsachse für Ebikon

Kantonsrat will Vorlagen in der nächsten Session behandeln

Die Kantonsrats-Kommission Verkehr und Bau nimmt den Planungsbericht über die mittel- und langfristige Entwicklung des Angebots für den öffentlichen Personenverkehr mehrheitlich zustimmend zur Kenntnis. Sie spricht sich ausserdem für die Erneuerung der Hauptverkehrsachse in Ebikon aus. Sie soll vor allem dem öffentlichen Verkehr zugute kommen.

Die beiden entsprechenden Vorlagen werden voraussichtlich in der März-/Aprilsession im Luzerner Kantonsrat behandelt. Die Kommission Verkehr und Bau (VBK) hat das Geschäft abschliessend vorberaten. Die VBK sieht im vorliegenden ÖV-Bericht eine gute Fortführung des ersten Berichts. Der Bericht enthält keine grossen Visionen, ist aber kompatibel mit dem Strassenbauprogramm, dem Agglomerationsprogramm und dem Richtplan.

Künftige Berichte sollen eine Erfolgskontrolle über die Massnahmen enthalten. Bei der Realisierung von Umsteigeknoten sei darauf zu achten, dass die Fahrzeiten nicht verlängert und der Takt nicht ausgedünnt werden. Weiter ist in der Agglomeration Luzern die Buspriorisierung konsequent umzusetzen. Schliesslich soll der Regierungsrat beauftragt werden, den Berichtsrhythmus von heute zwei auf neu vier Jahre anzuheben und dafür das Gesetz über den öffentlichen Verkehr entsprechend zu ändern.

Die Botschaft des Regierungsrates an den Kantonsrat zum Entwurf eines Dekrets über einen Sonderkredit für die Änderung der Kantonsstrasse K17 im Abschnitt Maihof bis Knoten Schlösslistrasse (exkl.), Gemeinde Ebikon (B 94) vom 12. November 2013 sieht unter anderem die Erstellung einer separaten Busspur als Busschleuse vor. Damit können Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs in Richtung Luzern stark verbessert werden. Gleichzeitig soll der sich in einem schlechten baulichen Zustand befindliche Strassenoberbau erneuert und der Strassenraum umgestaltet werden.

Für die Kommission ist der Bedarf der Sanierungsarbeiten unbestritten. Das Projekt bildet einen wesentlichen Bestandteil des Agglomerationsprogramms. Die Lärmschutzmassnahmen sind aufgrund der Gesetzgebung notwendig. Die geplanten Massnahmen bringen eine nachhaltige Verbesserung für die Anwohnerinnen und Anwohner. Das Schleusensystem für den öffentlichen Verkehr wird begrüsst. Es wurde zur Kenntnis genommen, dass das Temporegime in einem eigenständigen Verfahren nach Abschluss der Bauarbeiten geregelt wird. Im Vordergrund steht dabei derzeit Tempo 50.