Rigi Anzeiger
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Noch bleibts ein Steuerparadies

Jahresrechnung 2012 der Gemeinde Meggen

Noch Mitte Jahr sahen die Prognosen anders aus. Doch die Gemeinde Meggen präsentiert erneut ein erfreuliches Rechnungsergebnis. Dank einem regem Liegenschaftshandel in der zweiten Jahreshälfte resultierte ein Ertragsüberschuss von gegen 4 Mio. Franken und das bei einem Umsatz von 48,9 Mio. für das Jahr 2012.

Die Prognosen im Sommer 2012 zeigten mit Rückgängen bei den ordentlichen Steuern ein düsteres Bild. Diese Mindererträge trafen mit 2,9 Mio. Franken auch ein. Dank einem sehr regen Liegenschaftshandel in der zweiten Jahreshälfte und weiterer Sondersteuereinnahmen konnte der Rückgang bei den ordentlichen Steuern mehr als wettgemacht werden. Gemäss Gemeindeammann HansPeter Hürlimann konnten mehr als 200 Handänderungen verbucht werden, welche zum grossen Teil auch Grundstückgewinnsteuern nach sich zogen. «Die Anzahl liegt deutlich über dem Schnitt früherer Jahre. Da nun die Zonenplanung rechtsgültig ist, schlagen auch Handänderungen neu eingezonter Grundstücke zu Buche, was den positiven Abschluss noch verstärkt.» Die Grundstückgewinnsteuer und die Handänderungssteuer betragen gemäss Hürlimann für das letzte Jahr zusammen 7,2 Mio. Franken. Budgetiert war ein Betrag von 3,1 Mio. Franken.

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HansPeter Hürlimann, Gemeindeammann Meggen: «Eine Korrektur am Steuerfuss
drängt sich zum heutigen Zeitpunkt nicht auf.»

Der Rückgang der ordentlichen Steuern begründet Hürlimann mit der Umsetzung der letzten Etappe der Steuergesetzrevision 2011. «Auf Grund unserer Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung haben wir dies beim Budget 2012 etwas unterschätzt und die ordentlichen Steuern zu optimistisch angenommen. Anhand unserer Prognosen haben wir dies aber bereits im Herbst feststellen können und in der Budgetierung 2013 berücksichtigt. Dazu kam, dass aufgrund der Umstellung auf das kantonale Steuerveranlagungsprogramm LU-Tax und einiger anderer Einflüsse verschiedene Akonto-Rechnungen für das Jahr 2012 erst Anfang 2013 vorgenommen werden konnten und somit nicht mehr als Ertrag im Jahre 2012 enthalten sind.» Dieser Umstand habe sich zusätzlich negativ auf den Steuerertrag 2012 ausgewirkt.

Der Ertragsüberschuss soll für einen Steuerrabatt von 10 Prozent eingesetzt werden. Weiter wird der Energiefonds gespiesen. Zudem erfolgt eine Einlage auf das Konto Solidaritätsleistungen, dies als Zeichen der seit Jahren gelebten freiwilligen Solidarität mit Gemeinden, Organisationen und Institutionen. Der Rest von rund 587 ‘000 Franken soll als Einlage ins Eigenkapital verwendet werden. Die Gemeindeversammlung vom 6. Mai 2013 wird darüber entscheiden.

Die Gemeinde Meggen hat 2012 rund 5,2 Mio. Franken in Infrastrukturanlagen wie die Sanierung des Zentralschulhauses 1 und in den allgemeinen Tiefbau investiert. So wurden Strassen saniert, alte Wasserleitungen ersetzt und das Leitsystem der Wasserversorgung erneuert.

Verhaltener Optimismus
Gemeindeammann HansPeter Hürlimann blickt verhalten optimistisch in die Zukunft: «Natürliche Faktoren sind wesentliche Garanten für unsere attraktive Wohnlage. Parallel dazu sind aber auch menschliche Anstrengungen notwendig. Damit die Attraktivität von Meggen erhalten bleibt, braucht es verantwortungsvolles Handeln und eine mit Weitsicht geführte Politik. Wegweisende raumplanerische Instrumente geben Meggen die Chance, dass wir uns auch in Zukunft ausgewogen und moderat entwickeln können.»

Dazu beitragen soll weiterhin der tiefe Steuerfuss. Eine Korrektur drängt sich gemäss HansPeter Hürlimann zum heutigen Zeitpunkt nicht auf. «Unser Ziel ist, den Bürgern Sicherheit zu geben und unseren Steuerfuss nicht nur mittelfristig, sondern auch langfristig auf tiefem Niveau zu halten. Sollte diese bei den Steuern festgestellte Tendenz auch im 2013 anhalten, wird die Budgetierung der Nachträge in Zukunft höher und die der ordentlichen Steuern tiefer ausfallen.»

 

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