Rigi Anzeiger
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Ortszentren als Versorgungsort stärken

Luzern Ost: Die sieben Gemeinden Buchrain, Dierikon, Ebikon, Gisikon, Honau, Inwil und Root wollen ihre Ortszentren für die Versorgung stärken. Als Basis soll eine Bedürfnisabklärung dienen. Wir haben bei Nathalie Mil, Gebietsmanagerin LuzernOst nachgefragt.

Nathalie Mil, Gebietsmanagerin LuzernOst

Nathalie Mil,
Gebietsmanagerin LuzernOst

Nathalie Mil, wer führt diese Studie durch?
LuzernOst ist ein bedeutender Entwicklungsschwerpunkt im Kanton Luzern. Im Leitbild für die Entwicklung von LuzernOst wurde ein gemeinsames Projekt «Versorgungszentren» definiert. Aufgrund dieses definierten Projektes mandatiert LuzernOst das Büro GSP Gesellschaft für Standortanalysen und Planungen AG mit einer vertieften Haushaltbefragung im Bereich Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen.

Was wollen Sie mit dieser Studie eruieren und/oder erreichen?
Mit dem Projekt Versorgungszentren möchten die Gemeinden ihre Ortszentren für die Versorgung und Identität stärken. Die Befragung der Haushalte gibt detaillierte Informationen bezüglich des Einkaufsverhaltens und damit der Geldströme in der Region. Anhand dieser Befragung werden Ansatzpunkte für mögliche Massnahmen aufgezeigt und Handlungsempfehlungen für die Gemeinden abgeleitet. Dadurch erhalten die Gemeinden eine fundierte Grundlage, um die Ortszentren stärken zu können, welche auf Bedürfnisse und konkrete Probleme ausgerichtet ist.

Wann werden Sie die Resultate dieser Studie der Öffentlichkeit vorstellen?
Die Haushaltsbefragungen finden in den Gemeinden von LuzernOst in den nächsten zwei Monaten statt. Danach werden sie ausgewertet und den Gemeinderäten vorgestellt. Im Sommer werden die Resultate der Studie der Öffentlichkeit vorgestellt.

Was geschieht danach?
Es obliegt den Gemeinden, welche Massnahmen sie umsetzen werden.

Können aufgrund der Studie überhaupt noch Veränderungen/Anpassungen hinsichtlich der doch weit fortgeschrittenen Mall of Switzerland vorgenommen werden?
Die Studie bezweckt anhand der Handlungsempfehlungen die Ortszentren als Versorgungszentren zu stärken als Ergänzung und Alternative zur Mall of Switzerland.