Rigi Anzeiger
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Papierfabrik mit schwarzen Zahlen

Perlen: Die CPH Chemie + Papier Holding AG, zu der auch die Papierfabrik Perlen gehört, kann für 2014 positive Zahlen vorlegen. Eher unsicher sieht die Zukunft wegen der tiefen Papierpreise und des starken Frankens aus.

CEO Peter Schiltknecht freute sich, schwarze Zahlen präsentieren zu können, ist aber mit Blick in die Zukunft zurückhaltend.

CEO Peter Schiltknecht freute sich, schwarze Zahlen präsentieren zu können, ist aber mit Blick in die Zukunft zurückhaltend.

«2014 war ein ansprechendes Jahr. Wir schreiben schwarze Zahlen», hielt an der Bilanzkonferenz Peter Schaub, Verwaltungsratspräsident der CPH Chemie + Papier Holding AG, fest. Als erfreulich bezeichnete Peter Schiltknecht, Vorsitzender der Gruppenleitung / CEO das 2014 und erläuterte: «Der Umsatz auf Gruppenebene konnte leicht ausgebaut werden. Alle drei Bereiche Papier, Chemie und Verpackung trugen dazu bei.» Den grössten Teil des Umsatzes von 492,5 Millionen Franken erzielte die CPH im Ausland, davon zwei Drittel mit Papier. Das war vor über 20 Jahren noch anders. 1990 betrug der Umsatz der CPH in der Schweiz 67 Prozent, im 2014 waren es 14 Prozent. Zurück zu den anderen Zahlen: Auch das operative Ergebnis stieg im 2014 um 64,5 Prozent auf 50,8 Millionen Franken. Das Nettoergebnis schloss mit 10,5 Millionen ebenfalls positiv ab.

Investitionen und Ausblick
Um die Abhängigkeit von den Papiermärkten und den Wechselkursen zu reduzieren, wird die CPH künftig in neue Produktionskapazitäten ausserhalb des Papierbereichs und der Schweiz investieren sowie gleichzeitig neue Märkte in Asien und Lateinamerika erschliessen. «Bereits im Frühling 2014 beschlossen wir, ein Beschichtungswerk in China zu bauen», erklärte Peter Schiltknecht. In die Zukunft blickend meinte er: «Der starke Franken wird den Umsatz in allen Bereichen reduzieren.» Vor allem im Papierbereich wird die CHP mit fallenden Preisen konfrontiert. Um mögliche Defizite aufzufangen, setzt die Gruppe auf Kostenreduktion und weitere Massnahmen zur Steigerung der Effizienz. Ausserdem sieht die CPH eine Verlängerung der Arbeitszeit von 42 auf 44 Stunden in der Woche vor. Text & Bild cek.