Rigi Anzeiger
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Pastoralraum wirkt sich bereits positiv aus

Meggen: Auch die Kirchgemeindeversammlung Meggen orientierte über den Pastoralraum Meggerwald. Die anwesenden 17 noch nicht stimmberechtigten Vertreterinnen und Vertreter aus den Jugendvereinen Jungwacht und Blauring wurden mit Freude begrüsst.

red. Am 10. Dezember 2014 begrüsste Kirchenratspräsident Rupert Lieb 89 Personen an der Römisch-­katholischen Kirchgemeindeversammlung. Als erfreulich bezeichnete er die Teilnahme von 17 noch nicht stimmberechtigten Vertreterinnen und Vertretern aus den Jugendvereinen Jungwacht und Blauring. Meggen zählt 3216 stimmberechtigte Katholiken. Dem von Rechnungskommissionspräsident Ruedy Leuenberger präsentierten ausgeglichenen Budget 2015 mit einem Aufwand und Ertrag von 3138698Franken mit unverändertem Steuerbezug von 0,23 Einheiten stimmte die Versammlung mit grosser Mehrheit zu. Die bewilligten Sonderkredite Neubau Schlösslistrasse 9 und Sanierung Pfarreiheim in der Höhe von gesamthaft 4,255 Millionen Franken wurden mit einer Kostenunterschreitung von 223’033 Franken abgeschlossen.

Die Orientierung zum Pastoralraum «meggerwald pfarreien» wurde interessiert verfolgt. Der Vereinbarungsentwurf war im Herbst 2014 von allen drei Kirchenräten Meggen, Adligenswil und Udligenswil gutgeheissen geworden. Das Bistum veränderte in der Zwischenzeit die Grundlagen, weshalb die eingereichte Vereinbarung nochmals überarbeitet werden muss. Somit gelangt diese erst an der KG-­Versammlung 2015 zur Abstimmung. Die Errichtungsfeier des Pastoralraums wird jedoch trotzdem am 24.05.2015 staffinden. Der Pastoralraum lebt bereits. So stellt Kirchmeier Hans Duss bei der Vorstellung des Budgets fest, dass sich die durch die Zusammenarbeit entstehenden Synergien (z.B. gemeinsames Pfarreiblatt, Aushilfen etc.), positiv auf das Budget auswirken. In den Pfarreien Meggen, Adligenswil und Udligenswil wird die neu geschaffene IT-­Lösung bereits seit Sommer 2014 angewendet. Das Konzept gilt als Vorzeigemodell für andere Pastoralräume.

Spenden aus Baurechtszins-Erträgen
Der Maria-Theresia Scherer-Fonds wird aus den Baurechtszinsen für die beiden am Gottliebenrain (Sentibühlstrasse 2 und 4) errichteten Mehrfamilienhäuser geäufnet. Im Jahr 2014 konnten 53000 Franken für soziale Projekte weltweit eingesetzt werden.

Rupert Lieb dankte zum Schluss verschiedenen Personen für ihren langjährigen Einsatz für die Kirchgemeinde Meggen: Reto Brun, alt Kirchenratspräsident; Kaspar Lo Presti, alt Kirchenrat, Ressort Liegenschaften West; Bruno Schenker, alt Rechnungskommissionsmitglied und Synodale; Werner Schlumpf, alt Synodale.