Rigi Anzeiger
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Personalnot erhöht Fusionsdruck in Dierikon

CVP sucht auch ausserhalb der Partei Kandidaten für den Gemeinderat in Dierikon

Der Aufruf im «Dieriker-Info» tönt dramatisch. Die CVP ermuntert die «geschätzten Mitbürgerinnen und Mitbürger», sich für eine Kandidatur bei den nächsten Wahlen zur Verfügung zu stellen. Für die FDP.Die Liberalen illustriert das die Notwendigkeit umfassender Reformen.

Wer bei den nächste Wahlen ins Gemeindehaus einziehen soll, ist noch ziemlich offen.

Wer bei den nächste Wahlen ins Gemeindehaus einziehen soll, ist noch ziemlich offen.

Die CVP Dierikon muss drei ihrer vier Gemeinderäte spätestens für die Legislatur 2016-2020 ersetzen. Aber: «Trotz intensiver Suche ist es uns bis heute nicht gelungen, genügend Kandidaten zu finden», erklärt der Vorstand der Ortspartei in ihrer Mitteilung im «Info». Er ermuntert die Leserinnen und Leser sich selbst oder «einen Bekannten oder Nachbarn» für eine allfällige Kandidatur zu interessieren. «Also nur Mut», heisst es im Aufruf, «melden Sie sich bei einem Vorstandsmitglied, eine Kandidatur ist auch ohne Parteizugehörigkeit möglich.»

«Gespräche laufen»
Inzwischen habe sich die Situation entschärft, erklärt Ortspartei- und Gemeindepräsident Hans Burri: «Wir sind mit mehreren Interessenten im Gespräch.» Für den öffentlichen Aufruf im «Info» habe sich der Vorstand schon vor einem Monat entschieden, auch um den Kreis möglicher Kandidaturen möglichst breit zu machen. Auch mit der parteipolitischen Konkurrenz sei man im Gespräch. Das bestätigt Lukas Waldispühl. Doch der Ortsparteipräsident der FDP.Die Liberalen fügt auch an, dass seine Partei «das gleiche Problem» habe. Die zeitliche Belastung im Gemeinderat sei inzwischen so gross, dass sich Berufstätige ein solches Engagement in der Regeln gar nicht mehr leisten könnten. In Dierikon sind die Pensen im Gemeinderat sehr unterschiedlich – aber in jedem Fall unter dem tatsächlichen zeitlichen Aufwand.

«Zeit reif für eine Fusion»
Für Lukas Waldispühl ist die Personalnot der Parteien ein untrügliches Zeichen dafür, dass in Dierikon grundlegende Strukturreformen diskutiert werden müssten. Seiner Meinung nach ist Dierikon mit seinen rund 1500 Einwohnern als eigenständige Gemeinde «zu klein». Die Anzeichen, dass auch eine Fusion ernsthaft in Betracht gezogen werden müsste, mehrten sich, erklärt er. Mit diesem Anliegen ist die FDP.Die Liberalen an der letzten Gemeindeversammlung im Dezember 2013 allerdings deutlich gescheitert. Diskutiert werden müssten jetzt aber auch das «Geschäftsleitungsmodell», das den Gemeinderat als strategisches Führungsorgan sieht und seine Mitglieder vom operativen Tagesgeschäft entlastet. Denkbar wäre für Waldispühl auch die Verkleinerung des Gemeinderates von heute fünf Mitgliedern. Auch im Vorstand der CVP Dierikon sind Strukturreformen in der Gemeindeorganisation ein Thema. Denkbar wären das Geschäftsleitungsmodell oder eine Verlagerung von Gemeinderatsaufgaben in die Verwaltung.

 

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