Rigi Anzeiger
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Post und Bank für je 50 «Jubla-Stotz»

Jungwacht und Blauring Ebikon feiern Geburtstag mit grossem Monopoly

Jungwacht und Blauring Ebikon (Jubla) feierten zusammen den 140. Geburtstag mit einem grossen Monopoly. Dabei kauften die Kinder fast alle Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe in Ebikon.

Rund 50 Kinder und Jugendliche, in 5 Gruppen aufgeteilt, würfelten um die Wette. Zwei Stunden hatten sie Zeit, möglichst viele Grundstücke auf Ebikoner Boden in ihren Besitz zu bringen. Als Startkapital erhielten sie 400 Jubla-Stotz. Ein Grundstück kostete 50 Jubla-Stotz.
Die Gruppe 3 mit Leiter Elio hatte bereits die Post, den M-Parc und die Bahnhof-Garage erstanden. Sie erwürfelte sich auch noch das Blumenatelier Leutwyler an der Kaspar-Koppstrasse 131, das am weitesten vom Spielort entfernte Geschäft. Die Floristin Marina Schrackmann übergab die Besitzurkunde, nachdem sie die «50 Jubla-Stotz» erhalten hatte. An alles hatten die Organisatoren der Jubla beim Monopoly gedacht, das dem Original in nichts nachstand. Über 20 Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe in Ebikon hatten die Initianten für diesen Spielspass gewinnen können.

Coole Freizeitgestaltung
Die Oberstufenschülerin Riccarda (15) und Kantischülerin Rebecca (15) machten in der Gruppe 3 mit und begründeten ihr langjährige Mitgliedschaft im Blauring damit: «Wenn man nicht mehr in derselben Klasse ist oder die Schule wechselt, kann man die Kolleginnen hier treffen.» Die 12jährige Stella war bis vor kurzem in der Pfadi und bekundete: «Im Blauring gefällt es mir besser.» «Ich suchte etwas, womit ich die Freizeit am Wochenende verbringen kann», verriet der 17jährige Marco Schnider, der Scharleiter bei der Jungwacht Ebikon ist und fügte an: «Mir gefällt, dass man viel Zeit in der Natur verbringt und Spiele macht. Vieles ist auch lehrreich.» Der 20jährige Rafael Zwyssig, ebenfalls Scharleiter, kommentiert: Mein Bruder und meine Schwester sind auch in der Jungwacht und im Blauring. Die Freizeitgestaltung ist abwechslungsreich und man lernt junge Leute kennen. Zudem nimmt die Jungwacht nicht so viel Zeit in Anspruch.»