Rigi Anzeiger

Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 36 185, mit 40 000 Leserinnen und Lesern, und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Probelauf in 16 Zivilschutzanlagen

Region: Die Zivilschutzorganisation (ZSO) EMME ist für die Bewältigung von Katastrophen und Notlagen in 30 Luzerner Gemeinden zuständig. Dazu gehört auch der Unterhalt von Zivilschutzanlagen. Um im Notfall den Betrieb der Anlagen gewährleisten zu können, muss bei den Notstrom­aggregaten alle 10 Jahre ein 24-Stunden-Probelauf durchgeführt werden.

lk./red. Im Einsatzgebiet der ZSO EMME befinden sich insgesamt 16 Zivilschutzanlagen, welche mit einem Notstromaggregat ausgestattet sind. Vier davon (Kommandoposten bei der Feuerwehr Emmen, Bereitstellungsanlage Oberei Malters, Zivilschutzanlage Rütiwald in Rain und Zivilschutzanlage Möösli in Inwil) wurden in dieser und der vergangenen Woche auf ihre Funktionalität getestet. Dabei wird einerseits die Leistung des Notstromaggregats bei voller Auslastung über 24 Stunden geprüft, andererseits werden die Anlagen auch einer grossen Wartung unterzogen. «Nebst dem, dass wir die Motoren mit mobilen Heizgeräten, Lampen und weiteren Verbrauchern während 24 Stunden an den Anschlag bringen, stellen wir sicher, dass die Wasserversorgung garantiert ist, die Schächte sauber sind und die Beleuchtung funktioniert», sagt Oberleutnant und Zugchef Lukas Dahinden. Für diese Arbeiten standen rund 20 Zivilschützer im Dreischichtbetrieb vom 23. bis 24. August in Malters und Emmen im Einsatz. In dieser Woche waren die Anlagen in Rain und Inwil an der Reihe. Die Anwohner der betroffenen Zivilschutzanlagen wurden über mögliche Lärmemissionen, verursacht durch die Notstromaggregate insbesondere während der Nacht, vorzeitig informiert.

Grundausbildung zum Anlagewart
Seit einigen Jahren stellt die Ausbildung zum Anlagewart neben Pionier, Betreuer, Stabsassistent, Materialwart und Koch eine von sechs Grundausbildungsfunktionen im Zivilschutz dar. Zuvor wurden Anlagewarte aus anderen Grundfunktionen mit einem mehrtägigen Zusatzkurs ausgebildet. Die Einführung der Grundausbildung zum Anlagewart war ein sinnvoller Schritt, meint Reto Amrein, Bataillonskommandant der ZSO EMME: «Mit dieser gezielten Ausbildung zum Anlagewart, wird sichergestellt, dass in den Tests, aber vor allem im Ernstfall Personen im Einsatz sind, die über ein kompetentes und tiefes Fachwissen verfügen.»

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