Rigi Anzeiger
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Einblick in Projekte und Mostproduktion

Tag der offenen Kreuzmatte am 18. Oktober in Meggen

Die beiden Megger Wohnbaugenossenschaften präsentieren das Projekt Kreuzmatte mit Mehrgenerationenhäusern und Restaurierung Kreuztrotte. Die Herstellung von Megger Most kann live verfolgt werden.

«Meggen baut für Megger und Meggerinnen. Preisgünstige Wohnungen für Jung und Alt, für Familien mit Kindern, für verschiedene Generationen. Ein Projekt der Zukunft», erklärt Ruedi von Ah, Präsident der gemeinsamen Baukommission «Kreuzmatte» der beiden Megger Baugenossenschaften LBG und WBGM. «Wir wollen die Öffentlichkeit am Samstag, 18. Oktober 2014 von 10–14 Uhr vor Ort über unser Gemeinschaftsprojekt ‹Kreuzmatte› umfassend informieren.» In den beiden Wohnhäusern sind mehr als zwanzig 2½- und 3½-Zimmerwohnungen, drei 4½-Zimmerwohnungen sowie eine 1½-Gästezimmerwohnung für allfällige Betreuungspersonen geplant. Die Tiefgarage mit zirka dreissig Einstellplätzen wird via Bahnhofstrasse erschlossen. Die Mietpreise für die 2½-Zimmerwohnungen betragen 1300 Franken, für die 3½-Zimmerwohnungen rund 1600 Franken und für die 4½-Zimmerwohnungen 1900 Franken. Von Ah: «Dank der Abgabe des Grundstücks im Baurecht durch die Gemeinde ist der preisgünstige Wohnungsbau möglich. Die gesamten Baukosten im Betrag von 10,24 Mio. Franken werden mittels Darlehen durch die Wohnbaugenossenschaften finanziert.»

Keine Quersubventionierung der Kreuztrotte
Die denkmalgeschützte Kreuztrotte wird durch die beiden Wohnbaugenossenschaften fachgerecht renoviert und saniert. Für die Trotte wurde ein eigenes Baurecht begründet. Die «Einfache Gesellschaft Kreuztrotte» der beiden Baugenossenschaften trägt die Verantwortung für die Restaurierung und Nutzung der Trotte. Der Einbezug der Kreuztrotte ins Gesamtkonzept Kreuzmatte ermöglicht eine grössere Ausnützung bei den Wohnungen. Im Erdgeschoss der Trotte ist eine Kalt-, im Ober- und Dachgeschoss eine Warmnutzung vorgesehen. Bei dieser Variante wird auf die aufwändige und teure Warmnutzung im Untergeschoss mit Bruchsteinmauerwerk verzichtet.
«Die Räume werden für die öffentliche oder halböffentliche Nutzung vermietet, beispielsweise für das Megger Gewerbe oder für Anlässe», erläutert Ruedi von Ah. «Für die Nutzung und Vermietung wird ein Reglement erstellt. Die Kreuztrotte muss selbsttragend sein. Es erfolgt keine Quersubventionierung durch die Wohnbaugenossenschaften. Mietinteressenten haben sich bei mir bereits gemeldet.»
Für die Mitfinanzierung der Restaurierung wird von der Gemeinde Meggen ein zinsloses, auf 50 Jahre rückzahlbares Darlehen von 1,6 Mio. Franken verlangt, über welches an der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember 2014 entschieden wird. Der Gemeinde steht bei Annahme dieser Finanzierung für alle Räume ein nicht limitiertes Vormietrecht zu. Die «Einfache Gesellschaft Kreuztrotte» verpflichtet sich, das Darlehen in jährlichen Raten von 32’000 Franken zurückzubezahlen. Die Bedingungen für das Darlehen sind in einem Darlehensvertrag geregelt. Die beiden Wohnbaugenossenschaften partizipieren mit je einem Darlehen von 350’000 Franken an den gesamten Renovationskosten von 2,3 Mio. Franken. Mit dieser Lösung werden die ursprünglich geplanten Investitionen von rund drei Millionen Franken durch die Gemeinde hinfällig.

Planstudie zur «Kreuzmatte» des beauftragten Architekturbüros Steiger & Kraushaar, Meggen.

Planstudie zur «Kreuzmatte» des beauftragten Architekturbüros Steiger & Kraushaar, Meggen.