Rigi Anzeiger
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Pures Chaos wegen eines Autounfalls

Risch Rotkreuz: Ab Samstag darf im Zentrum Dorfmatt wieder gelacht werden, denn die Theaterlüüt treten mit dem Lustspiel «Oh, die Manne!» auf. Regisseurin Hanni Eigel hatte dazu ein paar kreative Ideen einfliessen lassen.

cek. «Onkel Hubbi wirds schon richten!» heisst das Original der deutschen Autorin Beate Irmisch. Für die Theaterlüüt Risch Rotkreuz hat die Regisseurin Hanni Eigel das Lustspiel in Dialekt umgeschrieben und dabei in die kreative Kiste von Pointen, Sprüchen und Überraschungseffekten, unter anderem auch darstellerischer Art, gegriffen. Der Bühnenbau zeugt ebenfalls von ihrem Einfluss. Sie zeigen ein Wohnzimmer samt echter Kücheneinrichtung und einen Teil der Bäckerei Beck. In dieser erleben die Zuschauer die Lernende Maxi (Nadja Pfiffner) beispielsweise still vor sich hin Brotteig knetend. Sie sagt zwar wenig, wenn dann etwa über ihren cholerischen Lehrmeister Heinz Beck (Nino Fiannaca), dass er wie ein Diktator sei. Wie leicht erregbar Beck ist, zeigt sich, als er ein Schreiben der Steuerverwaltung erhält. Subito muss seine Frau Lisbeth (Susanne Bamert) einen Brief nach Diktat ihres Ehemanns schreiben – mit folgender Anrede: «Sehr geehrte Herren Halsabschneider». Darüber hinaus bekommt der Zuschauer mit, dass Onkel Hubert «Hubi» Dreifuss (Jonas Morach) und Becks Sohn Stefan (Thomas Broch) einen Unfall gebaut haben. Das ausgerechnet im Vorgarten von Trudy Wachtel (Cécile Arnosti), der Sandkas­tenliebe von Hubi. Aufklärungsversuche durch Wachtmeister Edi Schiesser (Marcel Roos) verkomplizieren die ganze Geschichte rund um den Autounfall. Dann taucht auch noch die «Bongo Bängo Popobar»-Geschäftsführerin Lola Würmli (Trix Anderhub) auf und präsentiert den Herren Beck eine saftige Rechnung. Steuerrevisorin Lotti Stürmli (Pamela Haas) macht ihre Aufwartung. Onkel Hubi nimmt sich ihrer an. Prompt verfällt Stürmli seinem Beerensaft, der gewisse «Nebenwirkungen» hat. Die Steuerrevisorin landet im Wohnzimmerschrank und erschreckt als angebliche Leiche Lisbeth Beck und Trudy Wachtel. Durch ein Vertuschungsmanöver gerät dann endgültig alles ausser Rand und Band.

Sehr lustig
«Oh, die Manne!» der Theaterlüüt Risch Rotkreuz startet rasant. Der Zuschauer wird gleich mitgezogen in die Geschichte des Autounfalls, der Dreh- und Angelpunkt des ganzen Stückes ist. Alle Darsteller überzeugen. Dennoch gelingt es einer Person bei über mehrere Szenen alle Aufmerksamkeit auf sich zu lenken: Pamela Haas. Einerseits ist es ihre nasale und nuschelnde Ausdrucksweise, die dauerhaftes Lachen auslöst, und andererseits ihr verblüffendes Verwandlungstalent. Das zeigt sich vor allem bei den Folgen des zuviel genossenen Beerensaftes. Sicher ist, dass «Oh, die Manne!» ein weiteres Erfolgsstück der Theaterlüüt Risch Rotkreuz wird.
Aufführungsdaten: Samstag, 29. April; Dienstag, 2. Mai; Mittwoch, 3. Mai; Freitag, 5. Mai und Samstag, 6. Mai, jeweils ab 20 Uhr sowie am Sonntag, 29. April, ab 17 Uhr.
Vorverkauf: www.theater-rotkreuz.ch und Drogerie Schilliger, Rotkreuz, Tel. 041 790 11 14.

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