Rigi Anzeiger
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Qualitative Weiterentwicklung

Wirtschaftsstandort Risch Rotkreuz in Zukunft

Wie soll sich der Wirtschaftsstandort Risch positionieren, wie sieht die Zukunft langfristig aus? Der Gewerbeverein Risch-Rotkreuz sowie die beiden Ortsparteien CVP und FDP suchten am Wirtschaftsforum nach Antworten.

Rund 90 Anwesende liessen sich über die Entwicklung der Gemeinde Risch im Forum der Firma Roche Diagnostics in der 14. Etage im Hochhaus informieren. Nach der Begrüssung durch den Generalmanager des grössten Arbeitgebers der Gemeinde, Jürg Erismann, referierten Gemeindepräsident Peter Hausherr und Bauchef Ruedi Knüsel über Zukunftspläne und Herausforderungen um den Wirtschaftsstandort Risch Rotkreuz.

Dem Credo einer «qualitativen Weiterentwicklung» gelte es nachzuleben. Peter Hausherr strich die vielschichtigen Aufgaben heraus, die im Fokus der Wirtschaft und der Gemeinde stehen. Etwa Bewältigung des Verkehrs, Wohnraum für alle Altersschichten, Pflegeplätze, Schulraumplanung, Finanzen, Freizeitmöglichkeiten, Ortsbilder erhalten, Vereinsunterstützung etc.. So habe sich die Bevölkerung in den letzten 25 Jahren verdoppelt, was eine grosse Herausforderung an eine bürgernahe Verwaltung stelle. Mit der guten Durchmischung KMU/Industrie sei man breit abgestützt und die Parameter für eine qualitative Weiterentwicklung seien positiv gestellt. Die Gemeinde weist heute gegen 8500 Arbeitsplätze aus, mit rund 100 IT-Firmen. Die Gemeinde habe in vielen Bereichen Fortschritte gemacht, müsse aber die Herausforderungen mit Nachdruck anpacken. «Wir probieren fit zu bleiben, wenn ein Sturm kommt, sollten wir nicht zu den ersten gehören, die umfallen.»

06 risch rotkreuz
Wirtschaftsforum Risch Rotkreuz im Roche Hochhaus. Vorne von rechts: Jürg Erismann, Generalmanager Roche Diagnostics, Bauchef Ruedi Knüsel und Gemeindepräsident Peter Hausherr.

 

Bauchef Ruedi Knüsel erörterte die Trends im Hinblick auf die Richtplanrevision mit den kantonalen Vorgaben. Einher mit der neuen Raumplanung steht eine verdichtete Bauweise. Für den Bau von Hochhäusern wurde von der Gemeinde eine Konzeptstudie in Auftrag gegeben.«Ein gelungenes Beispiel ist das Hochhaus von Roche, das sich sehr gut in die Landschaft einpasst», betont der Bauchef. Die nun vorliegende umfassende Studie des Hochhauskonzeptes sei eine rein städtebauliche Betrachtungsweise, um für eine zukünftige Zonenplanänderung die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Als grosse Herausforderung für die Zukunft sieht Knüsel für seine Abteilung das Verkehrsaufkommen. «ÖV und der Individualverkehr müssen dual einhergehen.» So sei der Kreisel Forren in Spitzenzeiten an der Kapazitätsgrenze angelangt. Die Gemeinde Risch hat mit 5 Prozent den grössten Zuwachs an Passagieren aller Zuger Gemeinden. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2013 wird das ÖV-Angebot nochmals markant ausgebaut. Unter anderem sind zwei neue Buslinien vorgesehen: Ab Küntwil im Halbstundentakt und Vitznau–Rotkreuz über die Autobahn.

 

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