Rigi Anzeiger
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Raiffeisenbank Risch-Rotkreuz auf Erfolgskurs

64. Generalversammlung im Zentrum Dorfmatt, Rotkreuz

Getreu dem Slogan «Zusammen mit unseren Kunden unterstützen wir den lokalen Wirtschaftskreislauf» konnte die Raiffeisenbank Risch-Rotkreuz insgesamt ein erfreuliches Geschäftsergebnis für das Jahr 2013 vorlegen. Unternehmer Georges Thalmann wurde als Vizepräsident des Verwaltungsrates verabschiedet.

Ausgabe vom 21. März Raiffeisenbank Risch-Rotkreuz auf Erfolgskurs
Die Senior Band der Musikgesellschaft Risch-Rotkreuz.

Die Musikgesellschaft Risch-Rotkreuz sorgte für einen schmissigen Auftakt zur ordentlichen 64. Generalversammlung der Raiffeisenbank Risch-Rotkreuz. Über 400 Mitglieder folgten der Einladung zur GV im Zentrum Dorfmatt. Kurz nach 19.30 Uhr wechselte der Kommandostab an den Verwaltungsrats-Präsidenten, Dr. Marcel Gmünder, der in der Begrüssungsansprache das aktuelle Wirtschaftsumfeld skizzierte und das einzigartige Geschäftsmodell der Raiffeisenbanken, die Genossenschaft, als Erfolgskonzept darstellen konnte. Tatsächlich – Vertrauen, Sorgfalt, strenge Richtlinien, kompetente Mitarbeitende sind Faktoren, die für die KMU, für die Schweizer Wirtschaft von entscheidender Bedeutung sind. «Enge Verbindungen machen stark», halten der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung im Jahresbericht fest.

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Georges Thalmann mit Verwaltungsrats-Präsident Dr. Marcel Gmünder (links) und Walter Schwarzentruber, Vorsitzender der Bankleitung.

 

Verabschiedung von Vizepräsident Georges Thalmann

Namens des Verwaltungsrates, der Bankleitung, der Mitarbeitenden und der Mitglieder verabschiedete Verwaltungsrats-Präsident Marcel Gmünder das langjährige Mitglied des Verwaltungsrates, Georges Thalmann. Während 23 Jahren prägte und gestaltete der Macher und Unternehmer Georges Thalmann die Arbeit im Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Risch-Rotkreuz. Er sei bei der Übernahme des VR-Präsidiums vom sehr erfahrenen Georges Thalmann unter die Fittiche genommen und bestens in das Amt des Verwaltungsrats-Präsidenten eingeführt worden, berichtete Dr. Gmünder. Als Präsident der Baukommission setzte Thalmann in seinen letzten Amtsjahren mit dem Bau des neuen Bankgebäudes einen besonderen Akzent. In Würdigung der grossen Verdienste erhielt der Demissionär ein Bild mit dem markanten Bankneubau. Es solle ihn tagtäglich an die erfolgreichen Zeiten im Verwaltungsrat der Raiffeisenbank erinnern. Mit etwas Wehmut, aber auch mit Genugtuung verabschiedete sich Georges Thalmann persönlich mit Dankesworten an die Mitarbeitenden, den Verwaltungsrat, die Bankleitung und die Mitglieder.

Geschäftsbericht 2013

Sodann trat der Vorsitzende der Bankleitung, Walter Schwarzentruber, ans Rednerpult und erläuterte mit Grafiken das Geschäftsergebnis. Bei den Hypothekarausleihungen wie auch bei den Kundengeldern konnte die Raiffeisenbank im Geschäftsjahr 2013 wiederum ein Wachstum verzeichnen. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg der Ertrag überproportional zum Aufwand, woraus eine Zunahme des Erfolgs von +10,2 % resultierte. Der Geschäftsaufwand konnte stabil gehalten werden. Infolge des Bezugs des Bankneubaus an der Luzernerstrasse 2 und der damit verbundenen Mehrkosten ist das Jahresergebnis um rund 50’000 Franken tiefer ausgefallen als im Vorjahr. Über 430’000 Franken konnten dem Eigenkapital zugewiesen werden, welches neu einen Bestand von fast 8,8 Millionen Franken aufweist.

Unter dem Traktandum Beschlussfassung wurden die Anträge des Verwaltungsrates unter der Leitung von Marcel Gmünder, nämlich Geschäftsbericht und Bilanz 2013, die Verzinsung der Anteilscheine mit 6 Prozent sowie die Déchargeerteilung an den Verwaltungsrat und die Bankleitung einstimmig genehmigt. Auch die Teilrevision der Statuten fand die Zustimmung der Mitglieder.

Kurz vor 20.30 Uhr konnte VR-Präsident die Versammlung schliessen. Mit rassiger Blasmusik der Senior Band der Musikgesellschaft Risch-Rotkreuz gings über zum bekannten und gemütlichen Raiffeisenbank Nachtessen.

 

«Oberste Entscheide werden vor Ort gefällt »

Nachgefragt beim abtretenden Verwaltungsrats-Vizepräsident Georges Thalmann

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Welche Bedeutung messen Sie einer lokal vernetzten Bank, wie der Raiffeisenbank Risch-Rotkreuz zu?

Der Vorteil einer vernetzten Bank vor Ort ist, dass die Banken auf strategischer Ebene von lokalen Verwaltungsräten geführt werden. Das hat wiederum den Vorteil, dass die obersten Entscheide vor Ort gefällt werden und nicht wie bei unserer Konkurrenz beispielsweise in Basel oder Zürich.

Welche Aufgaben haben Sie im Verwaltungsrat wahrgenommen? Welche Interessen haben Sie als Unternehmer im Verwaltungsrat vertreten?

Ich bin als Unternehmer, als technisch orientierter Unternehmer im Verwaltungsrat gewesen, 23 Jahre lang, und habe viele Anstrengungen unternommen in der Pflege der Kontakte zu KMU-Betrieben, die heute zu unserer Kundschaft gehören. Wir sind nicht eine reine Hypothekarbank, sondern haben viele KMU in unserem Kundenkreis.

Welche Ziele, Vorhaben stehen für Sie im Vordergrund nach Ihrem Rücktritt aus dem Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Risch-Rotkreuz?

Ich werde sicher nicht still stehen oder nichts mehr unternehmen. Ich habe noch sehr viele Aufgaben. Ich bin im Immobilien-Bereich aktiv. Wir haben gerade jetzt ein grösseres Bauvorhaben in Ebikon im Renovationsbereich anzugehen. Heute und morgen kann ich bestimmt noch auf Arbeit zählen. Im Herbst übernehme ich allenfalls noch das Präsidium in einem Stiftungsrat.

Welche Funktionen und Bedeutung hat heute eine lokal verwurzelte Zeitung wie der Rigi Anzeiger für die Bevölkerung, für das Gewerbe, für Unternehmen und Institutionen?

Die Funktion einer lokal verwurzelten Zeitung ist aus meiner Sicht ganz wichtig. Der Rigi Anzeiger nimmt diese Funktion sehr prägnant wahr. Für Aktivitäten vor Ort, zum Beispiel im Rontal, wo ich wohne und aktiv bin, ist der Rigi Anzeiger eine sehr wichtige Zeitung. Er zeigt ein vielfältiges Spektrum von Anlässen und Ereignissen auf, was für die örtliche Bevölkerung sehr wichtig ist.