Rigi Anzeiger
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Renergia heizt im Rontal ein

Region: Nach Root sind jetzt auch Ebikon und Buchrain am Renergia-Fernwärmenetz angeschlossen. Einer der grössten Kunden ist Schindler Ebikon.

Das Rontal schreibt Energie-Geschichte. Mit der Abwärme aus der Abfallverbrennungsanlage der Renergia in Perlen werden ab Herbst 2016 die Liegenschaften von 15 Kunden beheizt – das sind bereits 90 Prozent der vom Netzbetreiber ewl geplanten Absatzmenge. Bis 2020 sollen so rund 10 Millionen Liter Heizöl durch die «saubere» Energie ersetzt werden.

«Eine Erfolgsgeschichte»
Für Rolf Samer, Mitglied der ewl-Geschäftsleitung ist das Kapital «Fernwärme Rontal» eine Erfolgsgeschichte: «Wir haben von Beginn weg mit den Gemeinden und wichtigen grossen Kunden gut zusammengearbeitet. Fernwärme ist auf eine sehr positive Resonanz gestossen.»  Zu den grossen Kunden gehört Schindler Ebikon. Dort wurde der Anschluss der Gemeinden Root und Ebikon symbolisch in Betrieb genommen. Für ewl, den ursprünglich städtischen Energieversorger, war der Netzausbau im Rontal der Schritt ins Neuland. Rolf Samer betonte die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden: «Wir fanden viel Vertrauen, die Gemeinden im Rontal haben Grossartiges geleistet.»

«Ressourcen schonen»
Einer der «Schlüsselkunden» im Rontal sei Schindler, sagte Samer. Und für Schindler sei der nachhaltige, schonende Umgang mit den Ressourcen Teil der Geschäftsphilosophie, betonte Rainer Roten, CEO der Schindler Aufzüge AG. «Davon reden wir nicht nur, wir lassen Taten sprechen», sagte Roten. Wie das in der Praxis aussieht, erläuterte Herbert Stadelmann, Leiter Facility Management bei Schindler Ebikon. So werde ein konsequentes Abfallmanagement betrieben, die Beleuchtung sei auf LED-Nutzlicht-Technologie umgestellt worden, bei 200 Velo- und 25 Autoabstellplätzen werden Ladestationen für E-Fahrzeuge angeboten. Als «historischen Schritt» bezeichnete Stadelmann den Anschluss der Firmenliegenschaft ans Fernwärmenetz. In nur drei Jahren sei das Firmennetzwerk mit allen Komponenten auf die CO2-freie Heiztechnologie umgestellt worden. Die Anschlussleistung habe damit von 7200 auf 5000 Kilowatt reduziert werden können.

Hanns Fuchs

Stolz auf «neue» Wärme (von links): Rainer Roten, CEO Schindler Aufzüge, Rolf Samer, GL-Mitglied ewl, und Herbert Stadelmann, Facility Manager Schindler bei der Fernwärme-Übergabestation.

Stolz auf «neue» Wärme (von links): Rainer Roten, CEO Schindler Aufzüge, Rolf Samer, GL-Mitglied ewl, und Herbert Stadelmann, Facility Manager Schindler bei der Fernwärme-Übergabestation.

Ästhetik der Technik: Die Fernwärme aus Perlen wird bei Schindler in Ebikon ins Firmen-Netz verteilt.

Ästhetik der Technik: Die Fernwärme aus Perlen wird bei Schindler in Ebikon ins Firmen-Netz verteilt.

Der Wärmetauscher ist das Herzstück der neuen Heizanalage bei Schindler. Bilder hf/zVg

Der Wärmetauscher ist das Herzstück der neuen Heizanalage bei Schindler. Bilder hf/zVg

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