Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Rontaler Gemeinden rücken zusammen

Region: Die sechs Gemeinden im Luzerner Rontal rücken näher zusammen. Sie haben sich in der «Plattform Kooperation Rontal» vernetzt.

Zusammen gehts besser: die Gemeindepräsidenten Heinz Schumacher, Root, Max Hess, Dierikon, Käthy Ruckli, Buchrain, Alois Muri, Gisikon, Amadé Koller, Honau, Daniel Gasser, Ebikon und LuzernPlus-Präsident Pius Zängerle (von links) stellten die Plattform Koordination Rontal vor .Bild zVg

Zusammen gehts besser: die Gemeindepräsidenten Heinz Schumacher, Root, Max Hess, Dierikon, Käthy Ruckli, Buchrain, Alois Muri, Gisikon, Amadé Koller, Honau, Daniel Gasser, Ebikon und LuzernPlus-Präsident Pius Zängerle (von links) stellten die Plattform Koordination Rontal vor. Bild zVg

 

hf. Ebikon, Buchrain, Dierikon, Root, Gisikon und Honau arbeiten in den Themen Raum, Siedlung und Mobilität zusammen. Nun haben sie mit der «Kooperation Rontal» auch eine Plattform für die gemeinsame Bearbeitung der «weichen» Themen. Geburtshelfer des neuen Projekts ist der regionale Gemeindeverband Luzern Plus mit Präsident Pius Zängerle, Geschäftsführer Kurt Sidler und Gebietsmanagerin Luzern-Ost Natalie Mill.
Dass die Gemeinden im Rontal durchaus über den Gartenhag der Gemeindegrenzen blicken und gemeinsame Lösungen finden können, haben sie unlängst mit der «Musikschule Rontal» gezeigt. Mit der Kooperations-Plattform wird nun ein Gefäss geschaffen, das die Zusammenarbeit strukturieren, organisieren und vertiefen soll. Auf zwei Ebenen soll das geschehen, erklärte Heinz Schumacher, Gemeindepräsident von Root. Einerseits treffen sich die Gemeindevertreter zum regelmässigen Erfahrungsaustausch (Bibliothek und Ludothek, Tagesstrukturen inklusive Ferien, finanzielle Steuerung, Wasserversorgung), andererseits bearbeiten sie gemeinsam konkrete Projekte (zum Beispiel Alterspflege, Städtebau, Werkhof unteres Rontal, Freiwilligenarbeit).
Auf der Projektebene hat das Vorhaben «Hallenbad Rontal» erste Priorität. Das bestehende Hallenbad Schmiedhof in der Gemeinde Ebikon ist heillos überlastet, und seine Haltbarkeit ist mit 2025 absehbar. Derzeit finden im kleinen Schmiedhofbecken rund 380 Lektionen im Schulschwimmen statt, mit dem Schwimm-Obligatorium im Lehrplan 21 werden sich die Lektionen auf 675 fast verdoppeln. Einen Hallenbad-Neubau können sich weder Ebikon noch eine der andern Rontaler Gemeinden leisten. Ein klarer – und dringender – Fall für die kommunale Kooperation, sind sich die Rontaler Gemeinderätinnen und –räte einig. Drei Standorte für ein regionales Hallenbar würden jetzt näher untersucht, erklärte Max Hess, Gemeindepräsident von Dierikon: Root D4, Mall of Switzerland und Ebikon Risch (do-it-Areal). «Alle drei Standorte sind mit einer S-Bahnhaltestelle an den öffentlichen Verkehr angebunden und auch für den Individualverkehr bestens erschlossen», nannte Hess eine wichtige Standort-Voraussetzung. Auch die verfügbare Fläche sei an allen drei möglichen Standorten vorhanden. Das Raumprogramm fürs neue Hallenbad umfasst ein 25m-Schwimmbecken, ein Mehrzweckbecken mit Hubboden, einen Kinderplanschbereich, eine Röhrenrutschbahn und ein Aussenbecken (Ganzjahrestemperatur 34 Grad). Mit dem neuen Hallenbad würde nicht nur der Bedarf der Schulen abgedeckt, sondern auch die Standortattraktivität des Rontals aufgewertet, sind sich die Plattformgemeinden einig.

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